Murmeltier sorgt für Unfall im Formel-1-Training in Kanada

Datum22.05.2026 21:58

Quellewww.spiegel.de

TLDRIm Formel-1-Training in Kanada verursachte ein Murmeltier einen Unfall von Williams-Pilot Alexander Albon, der in die Streckenmauer prallte. Mercedes zeigte sich hingegen stark und dominierte das Training mit den schnellsten Runden von Kimi Antonelli und George Russell. Rekordweltmeister Lewis Hamilton und Charles Leclerc folgten näher, während Max Verstappen und McLarens Fahrer dahinter lagen. Nico Hülkenberg fuhr auf Platz neun.

InhaltDer Große Preis von Kanada findet in einem Gebiet statt, in dem viele Murmeltiere leben. Das wurde Williams-Pilot Alexander Albon zum Verhängnis. Am schnellsten war am Ende mal wieder Mercedes. Auf der Île Notre-Dame in der Provinz Québec steigt an diesem Wochenende der Große Preis von Kanada. Angesichts der lautstarken Formel-1-Motoren dürfte dies dort kaum jemandem verborgen geblieben sein. Offenbar haben es aber ein paar Murmeltiere noch nicht mitbekommen. Williams-Pilot Alexander Albon hatte einen der zahlreichen Nager überfahren, die auf der Insel im Sankt-Lorenz-Strom leben. Er verlor daraufhin die Kontrolle und prallte in die Streckenmauer. Sein demolierter Wagen musste abgeschleppt werden, die Rennleitung entschied, 15 Minuten dranzuhängen. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Davor und danach zeigte Mercedes, dass man wohl nicht mit einem schnellen Machtwechsel  in der Formel 1 rechnen darf. Im Vergleich zum Rennen in Miami, dem ersten nach einmonatiger Pause, hatten die Verfolger teilweise umfangreiche und wirkungsvolle Updates gebracht und Mercedes unter Druck gesetzt. In Kanada präsentierte nun Mercedes seine ersten größeren Neuerungen des Jahres und war hoch überlegen. WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli drehte im einzigen freien Training in 1:13,402 Minuten die schnellste Runde. Teamkollege George Russell war gut eine Zehntelsekunde langsamer. Mit bereits sieben Zehntel Rückstand war Rekordweltmeister Lewis Hamilton erster Verfolger, Charles Leclerc im anderen Ferrari wurde Vierter vor Max Verstappen im Red Bull. Erst dahinter sortierte sich McLaren ein: Weltmeister Lando Norris, zuletzt in Miami Sieger im Sprint, landete vor Oscar Piastri. Nico Hülkenberg kam im Audi als Neunter gut ins Wochenende. Am Freitagabend (22.30 Uhr deutscher Zeit, TV: Sky) steht auf der Île Notre-Dame das Qualifying für den Sprint an.