Datum15.10.2025 14:56
Quellewww.spiegel.de
TLDREin 43-jähriger Mann wurde am Frankfurter Flughafen von seinem Flug in die Türkei ausgeschlossen, nachdem er fälschlicherweise behauptete, sein Thermobecher enthalte eine Bombe. Bei der Sicherheitskontrolle reagierte der Becher positiv auf Sprengstoff. Obwohl sich herausstellte, dass sich nur Bier darin befand, leiteten die Behörden ein Ermittlungsverfahren gegen ihn wegen Störung des öffentlichen Friedens ein.
InhaltEin schlechter Scherz kostete ihn seine Reise: Am Frankfurter Flughafen durfte ein Mann nicht mit in die Türkei fliegen. Er hatte behauptet, in seinem Thermobecher sei eine Bombe. Ein Passagier am Frankfurter Flughafen hat wegen falscher Angaben seinen Flug nicht antreten dürfen. Wie die Bundespolizei mitteilte , hatte der 43-Jährige einen Thermobecher dabei, der bei der Sicherheitskontrolle positiv auf Sprengstoff getestet wurde. Auf die Frage, was sich in dem Becher befände, antwortete er: "eine Bombe". Beamte hätten dem Mann erklärt, welche Konsequenzen eine solche Behauptung haben könne. Daraufhin räumte er den Angaben zufolge ein, dass in dem Becher lediglich Bier sei. Die Beamten überprüften den Inhalt – tatsächlich handelte es sich um eine "ungefährliche" Flüssigkeit. Eine anschließende Überprüfung habe zwar auch die Ungefährlichkeit des Gefäßes und seines Inhalts bestätigt. Dennoch kommt der Mann nicht ungestraft davon. Er wurde von seinem gebuchten Flug in die türkische Stadt Antalya ausgeschlossen, zudem ermittelt die Bundespolizei gegen ihn. Die Behörde habe demnach ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet.