Datum21.05.2026 19:58
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einem Hauseinsturz in Görlitz, vermutlich durch eine Gasexplosion, arbeiten die Stadtwerke an der Wiederherstellung der Gasversorgung. Neun umliegende Gebäude sollen an eine alternative Leitung angeschlossen werden. Ein Teil der Haushalte kann so bereits während der laufenden Bergungsarbeiten wieder versorgt werden. Vor Inbetriebnahme erfolgen Sicherheitprüfungen. Mehrere Personen wurden geborgen, eine wird noch vermisst.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Energieversorgung“. Lesen Sie jetzt „Nach Hauseinsturz: Stadtwerke arbeiten an Gasversorgung“. Nach dem Hauseinsturz in Görlitz arbeiten die Stadtwerke daran, umliegende Häuser wieder mit Gas zu versorgen. Geplant sei, neun Gebäude an eine parallel verlaufende Leitung auf der anderen Straßenseite anzubinden, informierte der Energieversorger. "Diese Lösung ermöglicht es uns, schon während des laufenden Einsatzes mit der Wiederinbetriebnahme der Gasversorgung für die Hälfte der betroffenen Gebäude zu beginnen und damit die Versorgung zeitnah wiederherzustellen", erläutert Prokurist Sacha Caron. Dazu werden sie einen neuen Hausanschluss erhalten. Vor Inbetriebnahme soll es in jedem Gebäude eine Sicherheitsprüfung geben. Das Gründerzeithaus war am Montagabend eingestürzt. Von einer Gasexplosion ist die Rede. Die Stadtwerke hatte daraufhin rund um die Unglücksstelle vorsorglich das Gas abgestellt. Den Angaben nach muss die gekappte Leitung bis zum Abschluss der Such- und Räumarbeiten außer Betrieb bleiben. Aus den Trümmern des Hauses wurden bisher die Leichen von zwei Frauen geborgen; nach einem vermissten, 48 Jahre alten Mann wird weiter gesucht. © dpa-infocom, dpa:260521-930-113170/1