Hüneburg muss gehen: Hamburgs Handballer trennen sich von Geschäftsführer

Datum21.05.2026 16:38

Quellewww.zeit.de

TLDRDer HSV Hamburg trennt sich einvernehmlich von Geschäftsführer Christian Hüneburg zum Saisonende am 30. Juni. Hüneburg übernahm das Amt im Oktober 2024 und war maßgeblich an einem Schuldenschnitt beteiligt. Der Club erhielt seine Lizenzen für die laufende und kommende Saison erst nachträglich. Hüneburg erklärte, er habe sein Ziel, sich selbst überflüssig zu machen, erreicht und sei nun bereit, Verantwortung zu übergeben. Die Suche nach einem Nachfolger läuft, wobei eine passgenaue Auswahl im Vordergrund steht.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Hüneburg muss gehen“. Lesen Sie jetzt „Hamburgs Handballer trennen sich von Geschäftsführer“. Handball-Bundesligist HSV Hamburg und Geschäftsführer Christian Hüneburg gehen getrennte Wege. Wie der Club mitteilte, endet die Zusammenarbeit im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Saisonende am 30. Juni. Hüneburg hatte das Amt am 7. Oktober 2024 angetreten. Unter seiner Mitarbeit gelang im Dezember vergangenen Jahres ein Schuldenschnitt, bei dem Altlasten in Höhe von etwa zehn Millionen abgebaut wurden. Sowohl für die laufende Spielzeit als auch für die Saison 2024/25 hatte der HSV Hamburg die Lizenz nur im Nachgang erhalten. "Ein wesentlicher Teil des Projektes war es immer, mich selbst überflüssig zu machen. Vor diesem Hintergrund ist jetzt ein guter Zeitpunkt, die Verantwortung zu übergeben und den nächsten Entwicklungsschritt in neue Hände zu legen", wurde Hüneburg in einer Vereinsmitteilung zitiert. Die Nachbesetzung soll im Rahmen eines bereits begonnenen Auswahlprozesses erfolgen. "Maßgeblich ist dabei nicht die schnellstmögliche Besetzung, sondern die passgenaue Auswahl einer Persönlichkeit", teilte der Club mit. © dpa-infocom, dpa:260521-930-112313/1