Datum21.05.2026 16:46
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Bergung eines toten Buckelwals ("Timmy") vor der dänischen Insel Anholt ist gescheitert, da er auf einer Sandbank feststeckt. Dänische Behörden konnten den Wal nicht wie geplant in tieferes Wasser ziehen. Ein Transport zum Hafen von Grenaa für eine Obduktion ist das Ziel, aber ein neuer Versuch ist erst nach Pfingsten realistisch. Bis dahin bleibt der aufgeblähte Kadaver liegen und birgt Geruchsbelästigung und die Gefahr einer Explosion im anstehenden sonnigen Wetter.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wal vor Dänemark“. Lesen Sie jetzt „Bergung gescheitert: Toter Buckelwal bleibt vorerst liegen“. Nach erfolglosen Transportversuchen bleibt der Kadaver des als "Timmy" bekannten Buckelwals voraussichtlich über Pfingsten vor der dänischen Urlaubsinsel Anholt liegen. Die dänischen Behörden hatten zunächst probiert, den Wal in tieferes Gewässer zu ziehen, um ihn anschließend in einen Hafen auf dem Festland zu bringen. "Es ist nicht gelungen, den geplanten Transport durchzuführen", teilte Jane Hansen von der dänischen Umweltbehörde mit. Stattdessen stecke der Wal nun auf einer Sandbank fest. Die Aktion sei deshalb vorübergehend unterbrochen worden, "während die Einsatzkräfte alternative Möglichkeiten für den Transport des Wals prüfen", hieß es. "Das Ziel bleibt, den Wal zum Hafen von Grenaa zu transportieren, da die Einrichtungen dort die besten für die Obduktion und der Entnahme wissenschaftlicher Proben sind." Ein neuer Versuch werde aber voraussichtlich erst nach Pfingsten möglich sein. Am frühen Abend lag der stark aufgeblähte Walkadaver umringt von Möwen vor Anholt, wie auf Bildern des Livestream-Anbieters News5 zu sehen war. Bliebe er dort liegen, könnte er laut Umweltbehörde Anwohner und Touristen stark belästigen. Dänemark steht zudem ein sonniges Wochenende bevor. Dadurch könnte die Gefahr steigen, dass der Kadaver explodiert. © dpa-infocom, dpa:260521-930-109959/4