Datum21.05.2026 15:52
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Berlin wurde ein 35-jähriger Mann in einem Nachtbus homophob beleidigt und geschlagen, nachdem er sich als homosexuell geäußert hatte. Ein 23-Jähriger soll ihn daraufhin beschimpft und ihm Faustschläge versetzt haben. Der Staatsschutz ermittelt wegen Beleidigung und Körperverletzung mit politisch motiviertem Hintergrund. Der 35-Jährige erlitt eine Platzwunde.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Staatsschutz ermittelt“. Lesen Sie jetzt „35-Jähriger homophob beleidigt und geschlagen“. Ein Mann ist in einem Nachtbus in Berlin-Plänterwald zuerst homophob beleidigt und dann geschlagen worden. Der 35-Jährige geriet in der Nacht an der Haltestelle Rethelstraße in der Straße Am Treptower Park in einen Streit mit einem 23-Jährigen, wie die Polizei mitteilte. Demnach gab der 35-Jährige dabei an, homosexuell zu sein. Laut Polizei soll der 23-Jährige den Mann daraufhin homophob beleidigt haben. Als der Ältere sich verbal verteidigte, soll der 23-Jährige ihm mit der Faust gegen die Schläfe geschlagen haben. Der 35-Jährige soll sich körperlich gewehrt haben und rief die Polizei. Er trug eine Platzwunde am Kopf davon, lehnte jedoch eine ärztliche Behandlung ab. Auch der 23-Jährige wollte sich nicht behandeln lassen. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt wegen Beleidigung und Körperverletzung mit möglichem homophobem Hintergrund. © dpa-infocom, dpa:260521-930-112048/1