Datum21.05.2026 15:09
Quellewww.zeit.de
TLDRBundestrainer Julian Nagelsmann hat die Nicht-Nominierung von Chris Führich und Maximilian Mittelstädt für die WM bedauert. Beide VfB-Spieler seien "absolute Härtefälle" gewesen, die sich zuletzt stark formverbessert hätten. Bei Mittelstädt habe der Verzicht zu viele Offensivspieler gekostet, bei Führich habe die Form im Verein nicht vollständig auf die Nationalmannschaft übertragen werden können. Nagelsmann nominierte jedoch vier andere VfB-Spieler.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-WM“. Lesen Sie jetzt „Führich und Mittelstädt nicht zur WM: Das sagt Nagelsmann“. Die Nicht-Nominierung von Maximilian Mittelstädt und Chris Führich vom VfB Stuttgart ist Bundestrainer Julian Nagelsmann schwergefallen. Die beiden gehören "zu den absoluten Härtefällen", sagte der 38-Jährige über das Duo, das nicht zum Aufgebot für die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko gehören wird. Beide hätten sich zuletzt formstark gezeigt und gute Schritte gemacht, befand Nagelsmann. Mit Alexander Nübel, Deniz Undav, Angelo Stiller und Jamie Leweling berief er ein Quartett der Schwaben. Mittelstädt tue ihm extrem leid, meinte der Coach. "Er hat eine tolle Entwicklung genommen und sich nicht viel vorzuwerfen." Es habe Überlegungen gegeben, Mittelstädt doch noch mitzunehmen. Letztlich habe man sich jedoch dagegen entschieden, um keinen Offensivspieler opfern zu müssen. Bei Führich sei ausschlaggebend gewesen, dass der Flügelspieler in der Nationalmannschaft nicht sein "VfB-Gesicht zeigen konnte", erläuterte Nagelsmann und begründete die Entscheidung mit Nuancen, die für Vereinskollege Leweling gesprochen hätten. Führich habe "nie schlecht gespielt oder schlecht trainiert. Aber dieses komplett befreite, auch vom Standing her, was er auch beim VfB hat, das hat er bei uns nicht zu 100 Prozent erreicht", sagte Nagelsmann. © dpa-infocom, dpa:260521-930-111786/1