Ministerkonferenz: MV fordert mehr Hilfe gegen Einsamkeit

Datum21.05.2026 12:28

Quellewww.zeit.de

TLDRMecklenburg-Vorpommern fordert auf der Jugend- und Familienministerkonferenz mehr Unterstützung gegen Einsamkeit. Sozialministerin Stefanie Drese betont die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen wie die Förderung von Vereinen und Begegnungsorten. MV unterstützt zudem Anträge zur Bekämpfung von Kinderarmut und zum Ausbau von Mehrgenerationenhäusern. Zentrale Themen der Konferenz sind die Reform der Kinder- und Jugendhilfe und der Ausbau präventiver Angebote, um allen Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ministerkonferenz“. Lesen Sie jetzt „MV fordert mehr Hilfe gegen Einsamkeit“. Mecklenburg-Vorpommern will sich bei der diesjährigen Jugend- und Familienministerkonferenz unter anderem für mehr Hilfe gegen Einsamkeit einsetzen. "Einsamkeit ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, das Menschen unabhängig von Alter, sozialem Status oder Lebensumständen betreffen kann", sagte Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) der Deutschen Presse-Agentur im Vorfeld der Konferenz. Das Land habe gemeinsam mit dem Vorsitzland Hessen einen entsprechenden Antrag eingebracht. "Um hier gegenzusteuern, brauchen wir präventive Ansätze wie die Förderung des Vereinslebens und die Stärkung von Begegnungsorten wie Mehrgenerationenhäuser", erklärte Drese. Auch Besuchsdienste oder therapeutische Unterstützung seien hilfreich. MV ist laut Ministerium auch Mitantragsteller von Anträgen für mehr Prävention gegen Kinderarmut und zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern über 2028 hinaus. Im Zentrum der diesjährigen Konferenz steht der Ausbau von Hilfsangeboten für Minderjährige. "Wir brauchen eine Reform der Kinder- und Jugendhilfe und mehr präventive Angebote, um allen Kindern ein gutes und gesundes Aufwachsen zu ermöglichen", sagte Drese. Dabei geht es laut Antrag auch um Investitionen in kommunale Strukturen, Fachkräfte und Digitalisierung sowie Demokratiebildung. Das Treffen findet noch bis morgen in Frankfurt am Main statt. Die zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren der Länder kommen zusammen, um gemeinsam über wichtige und grundsätzliche politische Angelegenheiten zu beraten und Beschlüsse zu fassen. © dpa-infocom, dpa:260521-930-110584/1