Datum21.05.2026 10:54
Quellewww.zeit.de
TLDRTrainer Timo Schultz möchte mit dem VfL Osnabrück die "Fahrstuhlmentalität" nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga beenden. Statt sich als Underdog zu sehen, fordert er eine mutige Herangehensweise mit dem Ziel, Spiele zu gewinnen und eine gute Rolle zu spielen. Schultz betont, dass der Verein mit verbesserten Bedingungen und einer anderen Einstellung auch in der zweiten Liga erfolgreich sein kann, und nicht wie bei vergangenen Aufstiegen sofort als Abstiegskandidat gilt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „2. Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „VfL-Coach Schultz: Ende der Fahrstuhlmentalität“. Nach dem Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga will Trainer Timo Schultz mit dem VfL Osnabrück auch eine Klasse höher eine gute Rolle spielen. "Wir sollten nicht die Bundesliga als Ziel ausgeben. Aber bei den letzten Aufstiegen des VfL hieß es immer: Das Stadion ist nicht zeitgemäß, die Trainingsbedingungen sind schlecht und die besten drei Spieler waren auch immer direkt weg. Wenn du so schon reingehst in die 2. Liga, dann kannst du das ganze Geld auch sparen", sagte Schultz in einem Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Der Coach der Lila-Weißen fordert vielmehr eine mutige Herangehensweise. "Wir sollten durchaus mal größer denken und rauskommen aus dieser Fahrstuhlmentalität. Wir gehen in die 2. Liga, um Spiele zu gewinnen und eine gute Rolle zu spielen. Wir sind nicht der große Underdog", sagte Schultz. Die Lila-Weißen hatten für viele überraschend souverän die Meisterschaft in der 3. Liga geholt, nachdem sie in der Saison zuvor fast noch abgestiegen wären. Nun setzt sich Schultz auch in der zweiten Liga ambitionierte Ziele. "Ich bin mir sicher, dass wir richtig gut mithalten können in der 2. Liga. Aber nicht, wenn wir es so machen, wie die letzten Male." © dpa-infocom, dpa:260521-930-109910/1