Datum21.05.2026 09:11
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Deutsche Post warnt vor überteuerten Nachsendeaufträgen durch Drittanbieter. Jedes Jahr landen 350.000 Aufträge bei Vermittlern, die bis zu 130 Euro verlangen, während ein direkter Auftrag bei der Post nur 32 Euro kostet. Drittanbieter leiten die Aufträge lediglich weiter und streichen ohne Mehrwert rund 100 Euro ein. Die Post spricht von einer "Preisfalle" und rät Verbrauchern zum direkten Abschluss.
InhaltDie Deutsche Post kritisiert überteuerte Nachsendeaufträge bei Drittanbietern. Es herrsche eine Preisunterschied von bis zu 100 Euro – ohne zusätzliche Leistungen. Die Deutsche Post warnt vor einer Kostenfalle bei Nachsendeaufträgen, die über Drittanbieter abgewickelt werden. Jedes Jahr würden etwa 350.000 Nachsendeaufträge bei Drittanbietern landen, die im Internet mit diesem Service werben, aber deutlich überteuert seien, wie die Deutsche Post mitteilte. Mit einem Nachsendeauftrag können Verbraucher ihre Post an eine neue Adresse weiterleiten lassen, etwa bei Umzügen oder längerer Abwesenheit. Nach Angaben des Bonners Konzerns kostet ein sechs Monate gültiger Nachsendeauftrag bei anderen Anbietern bis zu 130 Euro. Ein direkt bei der Deutschen Post abgegebener Online-Auftrag liege hingegen nur bei 32 Euro. Letztlich würden auch die Drittanbieter den Auftrag nur an die Post weiterleiten, demnach strichen sie etwa 100 Euro ein, ohne einen relevanten Zusatznutzen zu bieten, teilte der Konzern weiter mit. Die Deutsche Post spricht vor einer "Preisfalle". Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.