Rentenreform: Rentenkommission will laut Bericht Rente mit 70 empfehlen

Datum21.05.2026 08:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Rentenkommission plant laut einem Bericht, die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre bis Anfang der 2060er Jahre zu empfehlen. Gleichzeitig soll das Rentenniveau auf 46 Prozent sinken, um die Rentenfinanzen zu stabilisieren. Eine Mehrheit für die Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung gibt es derzeit nicht. Die finalen Empfehlungen werden am 30. Juni vorgestellt.

InhaltDie Expertengruppe für die Rentenreform spricht sich laut einem Bericht für die Erhöhung des Renteneintrittsalters aus. Das Rentenniveau soll leicht sinken. Die von der Regierung eingesetzte Rentenkommission will laut einem Bericht der Bild-Zeitung die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre empfehlen. Die Grenze solle bis Anfang der 2060er Jahre von bald 67 Jahren auf dann 70 Jahre steigen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Kommissionskreise. Denkbar sei demnach, dass das Renteneintrittsalter Anfang der 2040er Jahre auf 68 und Anfang der 2050er Jahre auf 69 steige und dann zehn Jahre später erneut um ein Jahr erhöht werde. Zur Stabilisierung der Rentenfinanzen will das 13-köpfige Gremium außerdem ein Absenken des Rentenniveaus bis auf 46 Prozent vorschlagen. Aktuell sind es 48 Prozent. Kontrovers werde innerhalb der Kommission die Frage diskutiert, ob auch Beamte künftig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollten, heißt es in dem Bericht. Derzeit gebe es dafür aber keine Mehrheit. Die Rentenkommission will ihre Reformempfehlungen am 30. Juni vorlegen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.