Datum21.05.2026 06:00
Quellewww.zeit.de
TLDRWegen des erneuten Ausbruchs des Eichenprozessionsspinners zieht der Landkreis Prignitz alle Register. Nach einer wetterbedingten Unterbrechung wurde der Hubschraubereinsatz, bei dem giftige Raupen aus der Luft mit einer wässrigen Lösung bekämpft werden, heute fortgesetzt. Die Bekämpfung findet aus großer Nähe zu den Bäumen statt, um eine flächendeckende Ausbringung zu gewährleisten. Zusätzlich erfolgt eine Bodenbekämpfung, besonders entlang von Kreisstraßen. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners können bei Menschen allergische Reaktionen auslösen, weshalb diese verstärkten Maßnahmen notwendig sind.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Giftige Raupen“. Lesen Sie jetzt „Erneuter Hubschrauber-Einsatz gegen Eichenprozessionsspinner“. Der Hubschrauber-Einsatz gegen den Eichenprozessionsspinner in der Prignitz soll nach einer Zwangspause wegen des Wetters heute beendet werden. Es komme aber darauf an, dass die Witterung mitspiele, sagte ein Sprecher des Landkreises am Mittwochnachmittag. Am Mittwoch wurde die Bekämpfung aus der Luft wegen des Regens und der Wolken ausgesetzt, weil die Hubschrauber-Piloten nicht fliegen konnten. Vom Startplatz Eldenburg beim Amt Lenzen-Elbtalaue und von dem Örtchen Reetz aus soll ein Helikopter im Tiefflug nun erneut ein Mittel gegen die giftigen Raupen ausbringen. Er fliegt nah über die Bäume, um sie möglichst flächendeckend mit einer wässrigen Lösung zu besprühen. Zudem wird der Eichenprozessionsspinner vom Boden aus bekämpft. Entlang von Kreisstraßen soll der Einsatz nach Pfingsten noch weitergehen, so der Landkreis-Sprecher. Die Raupen des Nachtfalters können durch ihre Brennhaare bei Menschen starke allergische Reaktionen, Hautreizungen und Atembeschwerden auslösen. In der Prignitz hat sich der tückische Schmetterling stark ausgebreitet, so dass der Landkreis erstmals seit Jahren wieder verstärkt auf die Bekämpfung aus der Luft setzt. © dpa-infocom, dpa:260521-930-108969/1