Datum21.05.2026 03:51
Quellewww.zeit.de
TLDRAbwehrspieler Matthias Ginter hofft trotz der jüngsten Niederlage im Europa-League-Finale noch auf eine Nominierung für die WM, obwohl die Innenverteidiger-Positionen Medienberichten zufolge bereits vergeben sind. Der 32-Jährige SC Freiburg-Akteur, der in guter Form ist, wartet auf die Entscheidung von Bundestrainer Julian Nagelsmann, der seinen Kader heute bekannt gibt. Ginter betonte, sein Fokus habe auf dem Finale gelegen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „WM-Aufgebot“. Lesen Sie jetzt „Nach Pleite in Istanbul: Ginter äußert sich zu WM-Hoffnungen“. Kurz vor der heutigen Kader-Bekanntgabe des DFB-Kaders für die Fußball-Weltmeisterschaft hofft Abwehrspieler Matthias Ginter noch auf eine Nominierung. Er habe von Bundestrainer Julian Nagelsmann bislang nichts erfahren, sagte der Innenverteidiger des SC Freiburg nach dem 0:3 im Europa-League-Finale gegen Aston Villa. "Es ist logisch, dass ich jetzt so nicht gerne in Urlaub gehen würde, aber wie gesagt, schauen wir mal", sagte Ginter, der seit Wochen in Topform ist. Sein Fokus habe bis jetzt auf dem Endspiel in Istanbul gelegen. "Ich weiß es tatsächlich selber noch nicht. Selbst wenn ich es wüsste, würde ich es nicht verraten. Aber ja, lassen wir uns mal überraschen", sagte der 32-Jährige. Der 51-malige Nationalspieler gehörte im Europa-League-Endspiel zu den besseren Freiburgern, konnte die Gegentore als Abwehrchef aber auch nicht verhindern. Nagelsmann sah sich das Spiel vor Ort im Besiktas Park an. Am Donnerstag wird der Bundestrainer bei der offiziellen Kader-Bekanntgabe in Frankfurt (13.00 Uhr) sein Aufgebot für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko benennen und sich zu Personalentscheidungen öffentlich äußern. Medienberichten zufolge sollen die vier Innenverteidiger-Positionen fest vergeben sein. Neben Jonathan Tah, Antonio Rüdiger und Nico Schlotterbeck plant Nagelsmann demnach mit Borussia Dortmunds Waldemar Anton. © dpa-infocom, dpa:260521-930-108570/1