Datum21.05.2026 00:11
Quellewww.spiegel.de
TLDRCyberkriminelle haben die Stadt Kiel um 68.000 Euro betrogen, indem sie die Kontodaten auf einer Dienstleisterrechnung austauschten. Die Stadt überwies das Geld unwissentlich an die Betrüger. Trotz einer Strafanzeige schätzt Bürgermeister Stöcken die Erfolgsaussichten auf gering. Kiel plant nun, Maßnahmen zu ergreifen, um zukünftige Vorfälle dieser Art zu verhindern.
InhaltSie tauschten die Kontodaten auf einer Rechnung aus und ließen sich das Geld einfach schicken: Mit diesem Trick haben Kriminelle die Stadt Kiel um eine stattliche Summe gebracht. Die hat nun Anzeige erstattet. Die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt Kiel wollte 68.000 Euro an einen Dienstleister überweisen – und schickte das Geld stattdessen versehentlich an Cyberkriminelle. Darüber berichten die Kieler Nachrichten . Demnach hätten die Kriminellen die Rechnung des Dienstleisters abgefangen und die Kontodaten ausgetauscht. Daraufhin habe die Stadt das Geld unwissentlich an die Betrüger überwiesen. Wie die Manipulation im Detail gelingen konnte, sei derzeit noch unklar. "Es kommt selten vor, aber nun ist es uns leider selbst passiert, dass wir auf eine gefälschte Rechnung hereingefallen sind", sagte Bürgermeister Gerwin Stöcken (SPD) der bis vor Kurzem auch Kiels kommissarischer Kämmerer war. Inzwischen sei Strafanzeige gestellt worden. Die Erfolgsaussichten hält Stöcken allerdings für "eher schlecht". Die Stadt will nun Vorkehrungen treffen, damit sich ein derartiger Vorfall nicht wiederholt. Lesen Sie hier , wie immer mehr Bürger im Internet betrogen werden – und was dagegen hilft.