Caponata – Gemüse auf sizilianische Art

Datum29.12.2024 10:14

Quellewww.spiegel.de

TLDRCaponata ist ein sizilianisches Gemüsegericht, das vielfältig zubereitet werden kann, besonders gut schmeckt es auch bei Hitze. Dieses Rezept von Verena Lugert betont die Wichtigkeit von Geduld bei der Zubereitung. Hauptzutaten sind Aubergine, Zucchini, Paprika, Sellerie und Tomaten. Das Gemüse wird vorbereitet, karamellisiert, angebraten und frittiert. Alle Komponenten werden dann zu einer köchelnden Mischung verarbeitet und müssen mindestens 8 Stunden durchziehen, damit sich die Aromen entfalten.

InhaltEin Gericht, das auch bei Hitze schmeckt – da sind die Sizilianer natürlich Experten. Caponata gibt es in vielen Varianten, unsere Köchin Verena Lugert verrät hier ihr Lieblingsrezept. Wichtigste Zutat: ein bisschen Geduld. Ein Gericht, das auch bei Hitze schmeckt – da sind die Sizilianer natürlich Experten. Caponata gibt es in vielen Varianten, unsere Köchin Verena Lugert verrät hier ihr Lieblingsrezept. Wichtigste Zutat: ein bisschen Geduld. Aubergine und Zucchini in ca. 2 mal 2 cm große Würfel schneiden, mit 1½ EL Salz in eine Schüssel geben, 20 Minuten durchziehen lassen, mehrmals umrühren. Inzwischen die Zwiebel halbieren und in dünne Halbringe schneiden, 1 EL Olivenöl in eine Pfanne geben, die Zwiebeln bei sehr geringer Hitze langsam karamellisieren lassen. Insgesamt etwa 20 Minuten. Die Paprika in ähnlich große Würfel wie die Zucchini und die Auberginen schneiden, in einer Pfanne in 1 EL Olivenöl schön scharf anbraten, es sollen Röstaromen entstehen. Paprika beiseitestellen. Selleriestange der Länge nach dritteln, dann quer in kleine Würfel schneiden. Zu den Zwiebeln, die jetzt seit 10 Minuten karamellisieren, geben. Nichts soll bräunen, ansonsten einfach 1 EL Wasser zugeben, Temperatur niedrig lassen. Jetzt nach dem eingesalzenen Gemüse schauen: Die Auberginen- und Zucchiniwürfel sollten Wasser gezogen haben. Wasser weggießen. Die Würfel in ein Sieb geben und im Sieb mit einer Schale beschweren, in die man eine volle Mehl- oder Zuckerpackung (oder etwas anderes Schweres) legt. Die Auberginen- und Zucchiniwürfel 20 Minuten abtropfen lassen. Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen, häuten, würfeln, beiseitestellen. Knoblauch schälen und fein hacken, zu den Zwiebeln und dem Sellerie geben, 2 Minuten mitbraten, dann Zucker darüberstreuen. Temperatur erhöhen, bis der Zucker hellbraun karamellisiert, mit dem Essig ablöschen. Tomatenwürfel zugeben, alles 5 Minuten köcheln lassen. Jetzt die stückigen Tomaten aus der Dose, die Sultaninen und die Kapern zugeben. Alles zusammen 30 Minuten köcheln lassen. In einem kleinen Topf das Sonnenblumen- oder Rapsöl auf 180 Grad erhitzen (bei dieser Temperatur bilden sich um einen hölzernen Kochlöffelstiel schnelle, kleine Bläschen) und die Zucchini- und Auberginenwürfel nach und nach frittieren, dann auf Küchenkrepp entfetten. Oliven in Ringe schneiden, Pinienkerne leicht anrösten, Petersilien- und Basilikumblätter in Streifen schneiden, zusammen mit den gerösteten Paprika und dem frittierten Gemüse zur köchelnden Zwiebel-Tomaten-Mischung geben. Abkühlen lassen. Zur abgekühlten Caponata 2 EL Olivenöl geben, mit etwas Zitronenabrieb sowie mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aber: unbedingt vorher probieren! Die frittierten Auberginen- und Zucchiniwürfel sind schon recht salzig, ebenso die Kapern. Caponata im Kühlschrank 8 – 24 Stunden durchziehen lassen, eine Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Mit Basilikumblättern garnieren. Tipp: Die Caponata hält sich im Kühlschrank mindestens drei Tage – und sie wird mit jedem Tag besser.