Organisierte Kriminalität: Intensive Kontrollen der Polizei wegen Schießereien

Datum20.11.2025 16:44

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Polizei in Berlin hat aufgrund eines Anstiegs von Schießereien umfangreiche Kontrollen durchgeführt, bei denen zahlreiche verbotene Gegenstände und Waffen, darunter Messer, Schusswaffen und Drogen, beschlagnahmt wurden. Mit mehreren hundert Einsatzkräften wurden etwa 1.000 Personen und 700 Fahrzeuge überprüft. Es wurden rund 70 Strafverfahren und 130 Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Die offensiven Maßnahmen zielen darauf ab, gegen gewalttätige Gruppen der organisierten Kriminalität vorzugehen und sollen in den kommenden Wochen fortgesetzt werden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Organisierte Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Intensive Kontrollen der Polizei wegen Schießereien“. Bei den Schwerpunktkontrollen wegen der zahlreichen Schießereien von Kriminellen in der letzten Zeit in Berlin hat die Polizei zahlreiche gefährliche und verbotene Gegenstände und Waffen beschlagnahmt. Darunter waren nach einer Mitteilung Messer, Schusswaffen, Schlagstöcke und Reizgas-Sprühgeräte. Gefunden wurde außerdem eine ballistische Schutzweste, Quarzsand-Handschuhe, ein verbotener Elektroschocker sowie Drogen. Seit einer Woche kontrolliert die Polizei Berlin mit mehreren hundert Einsatzkräften tags und nachts besonders intensiv, "um konsequent gegen gewalttätige Gruppen und Schusswaffenkriminalität vorzugehen". 1.000 Menschen und mehr als 700 Autos wurden durchsucht. Knapp 70 Strafermittlungsverfahren und circa 130 Ordnungswidrigkeiten leitete die Polizei ein. Ziel der Maßnahmen durch die dafür bei der Polizei eingesetzte sogenannte Besondere Aufbauorganisation (BAO) "Ferrum" (lateinisch: Eisen) sind vor allem bekannte Verdächtige aus der organisierten Kriminalität ebenso wie Autos in der Umgebung von Treffpunkten. Die Maßnahmen werden in den nächsten Wochen weitergeführt. © dpa-infocom, dpa:251120-930-319061/1