Datum15.10.2025 14:22
Quellewww.zeit.de
TLDREin 43-jähriger Mann wurde am Frankfurter Flughafen von seinem Flug nach Türkei ausgeschlossen, nachdem er bei der Sicherheitskontrolle fälschlicherweise behauptete, sein Thermobecher enthalte eine Bombe. Ein Sprengstofftest war positiv, und obwohl sich im Becher nur Bier befand, führten seine Worte zu ernsthaften Konsequenzen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wurde eingeleitet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Flugverkehr“. Lesen Sie jetzt „Bier statt Bombe - Mann von Flug ausgeschlossen“. Eine falsche Angabe zum Inhalt seines Thermobechers hatte ernsthafte Konsequenzen für einen Passagier am Frankfurter Flughafen. Bei der Sicherheitskontrolle war ein mitgeführter Thermobecher des 43-Jährigen positiv auf Sprengstoff getestet worden, wie die Bundespolizei berichtete. Beamte hätten daraufhin den Mann und dessen Becher kontrolliert. Auf Nachfrage was sich in dem Becher befände, habe der Besitzer geantwortet: "eine Bombe". Nachdem ihm die Folgen einer solchen Behauptung aufgezeigt worden seien, habe der Mann dann allerdings eingeräumt, dass sich in dem Becher tatsächlich nur Bier befinde. Eine anschließende Überprüfung habe zwar auch die Ungefährlichkeit des Gefäßes und seines Inhalts bestätigt. Dennoch hatte die Aussage erhebliche Konsequenzen für den 43-Jährigen. Aufgrund der Drohung wurde er von seinem gebuchten Flug in die Türkei ausgeschlossen. Zudem wurde gegen ihn nach Angaben der Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten eingeleitet. © dpa-infocom, dpa:251015-930-165623/1