Datum17.05.2026 03:40
Quellewww.zeit.de
TLDRDie neue Regionaltangente West (RTW) bei Frankfurt soll Ende 2030 in Betrieb gehen, trotz Verzögerungen bei Vorarbeiten für einen Tunnel. Dieses Milliardenprojekt zielt darauf ab, Verbindungen im westlichen Stadtgebiet zu verbessern und den Hauptbahnhof zu entlasten. Ursprünglich geplante Arbeiten für den Tunnel wurden auf 2027 verschoben, da eine Fachfirma für Oberleitungsbau fehlte. Ob dies zu Mehrkosten führt, ist unklar. Die 52 Kilometer lange Strecke verbindet zukünftig Kommunen im Taunus, den Flughafen und Dreieich und ist seit Jahrzehnten in Planung.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Alternative im Nahverkehr“. Lesen Sie jetzt „Probleme bei Bau von Bahnstrecke - aber Zeitrahmen bleibt“. Trotz Verzögerungen beim Bau eines Tunnels liegen die Arbeiten für die neue Regionaltangente West (RTW) bei Frankfurt nach Angaben der Planungsgesellschaft im Zeitplan. "Nach heutiger Einschätzung gehen wir davon aus, dass die Inbetriebnahme der RTW plangemäß Ende 2030 erfolgen kann", sagte Geschäftsführer Horst Amann der Deutschen Presse-Agentur. Das Milliardenprojekt soll neue Verbindungen im Westen Frankfurts schaffen und so den Verkehr am überlasteten Hauptbahnhof reduzieren. Als problematisch erwiesen sich zuletzt geplante Vorarbeiten für einen Tunnel, mit dessen Hilfe die neue Linie die Gleise am Bahnhof Frankfurt-Höchst unterqueren soll. Es fehlte eine Fachfirma für Oberleitungsbau, die Arbeiten wurden vertagt, sie sollen nun 2027 beginnen. Ob die Situation zu Mehrkosten führt, dazu könne derzeit keine belastbare Aussage getroffen werden. Aktuell sind 1,8 Milliarden Euro veranschlagt. Der Großteil kommt von Bund und Land, aber auch die Kommunen an der Strecke sind beteiligt. Über die Regionaltangente wird seit Jahrzehnten gesprochen. Viele Kommunen und Menschen sehnen sie herbei. Der Bau begann im Jahr 2022. Insgesamt wird die RTW auf 52 Kilometern unterwegs sein und Taunus-Städte wie Bad Homburg, den Flughafen und Dreieich im Landkreis Offenbach miteinander verbinden. © dpa-infocom, dpa:260517-930-89278/1