Datum16.05.2026 17:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Initiative bestätigt, dass die Trackernummer eines an einem toten Wal in Dänemark gefundenen Senders mit der Nummer des für den gestrandeten Wal "Timmy" angebrachten Senders übereinstimmt. Nach einem gescheiterten Rettungsversuch an der deutschen Küste wurde der Wal ins Meer entlassen, wo seine Überlebenschancen von Experten als gering eingeschätzt wurden. Die Todesursache des Wals ist noch unklar und wird weiter untersucht.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gestrandeter Wal“. Lesen Sie jetzt „Initiative: Trackernummer bei totem Wal stimmt überein“. Der an dem toten Wal vor Dänemark gefundene Tracker ist nach Angaben der privaten Initiative jener Sender, der im Zuge des Rettungsversuchs des vor der Insel Poel gestrandeten Wals angebracht worden ist. Die Seriennummer des GPS-Senders stimme überein, teilte die Initiative mit, nachdem bestätigt worden war, dass es sich bei dem toten Tier um den als "Timmy" bekannten Wal handelt. Einer Tierärztin der Initiative, Anne Herrschaft, hatte demnach in Zusammenarbeit mit zwei dänischen Tauchern den Tracker an dem toten Tier gefunden. Die Initiative dankte den dänischen Tauchern für ihre Unterstützung. "Ebenso gilt unser Dank allen Helfern, Unterstützern, Fachkräften und Einsatzteams, die in den vergangenen Wochen alles dafür getan haben, diesem Tier eine Überlebenschance zu ermöglichen", so eine Sprecherin. Die Aktion der privaten Initiative ist gescheitert. Der mehrmals an der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Wal war von der Initiative mit Hilfe eines Lastkahns ins offene Meer gebracht und etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak ausgesetzt worden. Nach seiner Freilassung blieb unklar, was mit dem Wal geschah. Experten von Tierschutzorganisationen hatten die langfristigen Überlebenschancen des Wals übereinstimmend als sehr gering eingeschätzt.Noch könne keine abschließende Aussage dazu getroffen werden, welche Ursachen zum Tod des Tieres geführt hätten, hieß es von der Initiative. "Die weiteren Untersuchungen und Aufarbeitungen der Geschehnisse bleiben abzuwarten." © dpa-infocom, dpa:260516-930-88247/1