Strecke vorübergehend gesperrt: Betonteil auf Bahnlinie - Bundespolizei ermittelt

Datum16.05.2026 11:05

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, nachdem ein Güterzug auf der Strecke Fürth - Würzburg ein Betonteil überfuhr. Der Vorfall ereignete sich zwischen Markt Einersheim und Markt Bibart. Der Zugführer leitete eine Notbremsung ein, verletzt wurde niemand. Die Bahnstrecke war zwei Stunden gesperrt. Bei dem Betonteil handelte es sich laut ersten Erkenntnissen um die Abdeckung eines Kabelschachts. Die Umstände der Platzierung sowie ein mögliches Motiv sind unklar, die Polizei sucht Zeugen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Strecke vorübergehend gesperrt“. Lesen Sie jetzt „Betonteil auf Bahnlinie - Bundespolizei ermittelt“. Die Bundespolizei in Würzburg ermittelt nach einer möglichen Sabotageaktion auf der Bahnlinie Fürth - Würzburg wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Demnach überfuhr ein Güterzug am Freitagabend ein Betonteil auf dem Streckenabschnitt zwischen Markt Einersheim im Kreis Kitzingen und Markt Bibart. Der Lokführer stoppte den Zug per Notbremsung, Verletzte gab es nicht, wie die Bundespolizeiinspektion Würzburg mitteilte. Die Strecke wurde jedoch für knapp zwei Stunden in beiden Richtungen gesperrt.  Nach ersten Ermittlungen handelte es sich nach Angaben eines Polizeisprechers bei dem Betonteil um die Abdeckung eines Kabelschachts. Wer und aus welchem Motiv das Betonteil dort möglicherweise mutwillig platzierte, ist bislang unklar. Die Ermittler suchen nun Zeugen und bitten die örtliche Bevölkerung um Mithilfe. Die Strecke ist sowohl von Güter- als auch von Personenzügen vielbefahren. © dpa-infocom, dpa:260516-930-87279/1