Datum15.05.2026 12:49
Quellewww.zeit.de
TLDREin tragischer Unfall bei einem Garagenflohmarkt in Kleinburgwedel sorgt für tiefe Trauer. Ein zweieinhalbjähriges Kind wurde bewusstlos in einem Gartenpool gefunden und verstarb. Die Dorfgemeinschaft ist bestürzt und hat eine Spendenaktion für die betroffene Familie ins Leben gerufen, um ihnen Unterstützung zukommen zu lassen. Die Polizei ermittelt den genauen Hergang des Unglücksfalls.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Notfälle“. Lesen Sie jetzt „Trauer in Kleinburgwedel nach Tod eines Kleinkindes“. Der Tod eines Kleinkindes bei einem Garagenflohmarkt wühlt die Menschen in dem Dorf Kleinburgwedel bei Hannover auf. "Hier herrscht eine tiefe Betroffenheit", sagte Ortsbürgermeister Lars Wöhler (CDU). Viele wollten der betroffenen Familie helfen. Der Ortsrat habe daher eine Spendenaktion auf den Weg gebracht. "Die Anteilnahme ist sehr groß", sagte Wöhler. Zuvor hatte die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet. Dem Bericht zufolge ereignete sich der Unglücksfall am vergangenen Sonntag bei einem Garagenflohmarkt. Das Kind wurde demnach bewusstlos in einem Gartenpool gefunden und starb später. Eine Sprecherin der Polizeidirektion Hannover gab lediglich an, dass es am 10. Mai in Burgwedel zu einem Unglücksfall gekommen sei, bei dem ein zweieinhalb Jahre altes Kind ums Leben kam. Das Fachkommissariat führe ein Todesermittlungsverfahren, das noch nicht abgeschlossen sei. Aus Rücksicht auf die Familie wolle die Polizei nicht mehr Details bekanntgeben. Weil der Unglücksfall in dem Ort geschehen sei und die Familie ein Teil des Orts sei, seien viele an ihn herangetreten mit dem Wunsch, die Familie zu unterstützen, sagte Wöhler. "Daraufhin habe ich als Ortsbürgermeister und als Vertrauensperson gesagt, dass ich das in die Hand nehme." Die Höhe der Spenden solle nicht veröffentlicht werden. Es seien bereits sehr viele Spenden eingegangen. Der Familie solle das Geld persönlich übergeben werden. © dpa-infocom, dpa:260515-930-83804/1