Statistisches Bundesamt: Produktion in energieintensiver Industrie geht seit 2022 zurück

Datum15.05.2026 09:55

Quellewww.zeit.de

TLDRSeit Februar 2022 verzeichnet die deutsche energieintensive Industrie einen deutlichen Produktionsrückgang von 15,2 Prozent, bedingt durch hohe Energiepreise infolge des Ukraine-Kriegs. Dies betrifft besonders die Chemie-, Metall- und Glasindustrie. Im Vergleich dazu ging die gesamte Industrieproduktion um 9,5 Prozent zurück. Auch die Beschäftigtenzahl in diesen Branchen sank um 6,3 Prozent auf rund 794.400.

InhaltSeit Februar 2022 hat die deutsche Industrie die Produktion zurückgefahren – besonders in energieintensiven Branchen. Die Folgen zeigen sich auch auf dem Arbeitsmarkt. Hohe Energiepreise infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine haben in Deutschland zu einer geringeren Produktion in besonders energieintensiven Industriebereichen geführt. Von Februar 2022 bis März 2026 ging sie um 15,2 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. In der gesamten Industrie wurde ein Rückgang von 9,5 Prozent verzeichnet. Der Energiebedarf ⁠in energieintensiven Branchen ​wie der chemischen Industrie, der Metallerzeugung und -verarbeitung oder der Herstellung von Glas sei "im Verhältnis zu ihrer Bruttowertschöpfung besonders hoch", gab das Bundesamt an. Auch auf dem Arbeitsmarkt schlug sich der Produktionsrückgang nieder. Die Zahl der Beschäftigten in der energieintensiven Industrie sank ​in den vergangenen vier Jahren um 6,3 Prozent auf 794.400. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.