Der Papst bekommt ein Pferd geschenkt

Datum15.10.2025 14:09

Quellewww.spiegel.de

TLDRPapst Leo XIV. erhielt ein Vollblut-Araber-Pferd namens Proton als Geschenk, nach zuvor erhaltenen außergewöhnlichen Präsenten wie einem Motorrad und einem Formel-1-Lenkrad. Der zwölfjährige Schimmel wird in Castel Gandolfo wohnen, einer größeren Residenz des Papstes. Leo XIV. hat eine starke Verbindung zu Pferden und nutzte sie bereits während seiner Missionstätigkeit in Peru. Der Papst wird das Pferd offenbar selbst reiten, was seine Leidenschaft für Tiere unterstreicht.

InhaltPapst Leo XIV. wird mit kostspieligen Geschenken umgarnt: Nach einem Motorrad wurde ihm jetzt ein Vollblut-Araber überreicht. Der soll ins Grüne verbracht und offenbar von ihm selbst geritten werden. Papst Leo XIV. hat in seiner kurzen Amtszeit schon einige außergewöhnliche Geschenke bekommen: Ein T-Shirt mit der Aufschrift "Da Pope" aus seiner Geburtsstadt Chicago, ein Lenkrad vom Formel-1-Team Ferrari, drei Flaschen deutschen Riesling von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier – und nicht zu vergessen, ein Motorrad des Typs BMW R 18 Transcontinental, das ihm hessische "Jesus-Biker" unlängst überreichten und das nun versteigert werden soll. Das alles wurde nun mit einer lebendigen Gabe noch einmal getoppt. Wie die katholische Nachrichtenagentur KNA meldet, bekam Leo XIV. am Mittwoch ein Pferd geschenkt. Ein Video der polnischen Journalistin Magdalena Wolinska-Riedi auf X zeigt den Pontifex, wie er den Schimmel einige Meter durch den Vatikan führt. Der Vollblutaraber soll auf den Namen Proton hören und von einem Gestüt in Budzistowo im Nordwesten Polens stammen. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Es scheint schon beschlossene Sache, wo das Tier in Zukunft untergebracht sein wird: Der zwölfjährige Proton wird in Castel Gandolfo leben. In seine dortige Residenz zieht sich Leo XIV. häufig zurück – für Urlaube und verlängerte Wochenenden sowie oft an seinem wöchentlichen Ruhetag, den Dienstag. Das zum Vatikan gehörende Gelände ist mit 55 Hektar größer als der Vatikanstaat im Zentrum Roms und besteht hauptsächlich aus Grünflächen und Parkanlagen. Es bietet also Möglichkeiten zum Ausreiten. Leo XIV. ist bekannt für seine Leidenschaft für Pferde. In seiner langen Zeit als Missionar und Bischof in Peru unternahm er nach Aussagen von Weggefährten immer wieder Ausflüge auf dem Rücken eines Pferdes. So habe er auch entlegene Pfarrgemeinden erreichen können, hieß es. Fotos zeigen ihn im Sattel verschiedener Pferde, meist auf einer traditionellen bunten Decke sitzend.