Viehdiebe: Nach Viehdiebstählen beraten zwei Minister mit Landwirten

Datum15.05.2026 03:30

Quellewww.zeit.de

TLDRZwei Minister und die Polizei beraten heute mit brandenburgischen Landwirten über dreiste Viehdiebstähle. In Südbrandenburg verschwanden in den letzten Wochen rund 150 Rinder, darunter Zuchttiere, spurlos von Weiden. Die Täter agieren offenbar professionell. Dies hat zu großer Sorge bei den Rinderhaltern geführt, insbesondere in der Nähe der sächsischen und sachsen-anhaltischen Landesgrenzen sowie der polnischen Grenze.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Viehdiebe“. Lesen Sie jetzt „Nach Viehdiebstählen beraten zwei Minister mit Landwirten“. Dreiste Viehdiebstähle schockieren Brandenburgs Rinderhalter. Heute Vormittag (ab 9.30 Uhr) beraten Innenminister Jan Redmann (CDU) und Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt (SPD) in Herzberg (Elster) mit betroffenen Landwirten über mögliche Konsequenzen und den Schutz von Rinderherden auf Weiden.  Auch die Polizei will bei dem Treffen dabei sein. Noch ist unklar, wer hinter den Viehdiebstählen steckt. Die Täter gingen erschreckend professionell vor, wie der Landesbauernverband sagte.  Innerhalb weniger Wochen verschwanden in Südbrandenburg in drei Fällen insgesamt rund 150 Rinder spurlos von Weiden, darunter wertvolle Zuchttiere. Betroffen ist unter anderem eine Agrargenossenschaft im Örtchen Gräfendorf in der Kleinstadt Herzberg, nicht weit von Sachsen und Sachsen-Anhalt entfernt, sowie Zuchtbetriebe in der Spreewald-Region in der Nähe der polnischen Grenze. © dpa-infocom, dpa:260515-930-81704/1