Tödliches Unglück: Fünf italienische Taucher kommen auf den Malediven ums Leben

Datum15.05.2026 02:46

Quellewww.zeit.de

TLDRFünf italienische Taucher sind auf den Malediven bei der Erkundung von Höhlen in 50 Metern Tiefe ums Leben gekommen. Das italienische Außenministerium bestätigte den Vorfall und steht in Kontakt mit den Familien der Opfer. Medienberichten zufolge waren vier der Verstorbenen Mitarbeiter oder Studenten der Universität Genua, darunter eine Professorin und ihre Tochter. Die Malediven sind ein beliebtes Tauchziel, doch dieser Vorfall wirft einen Schatten auf den Tourismus.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tödliches Unglück“. Lesen Sie jetzt „Fünf italienische Taucher kommen auf den Malediven ums Leben“. Bei einem Tauchunglück auf den Malediven sind nach Angaben aus Rom fünf Italiener ums Leben gekommen. Die Taucher wollten im Vaavua-Atoll in rund 50 Metern Tiefe Höhlen erkunden, wie das italienische Außenministerium mitteilte. Zunächst gab es keinerlei Einzelheiten zum Hergang des Unglücks. Die Behörden in den Malediven hätten Untersuchungen eingeleitet, hieß es. Das Außenministerium und die italienische Botschaft in Sri Lanka stünden in Kontakt mit den Familien der Opfer, um sie zu unterstützen. Die Malediven sind ein Inselstaat im Indischen Ozean südwestlich von Sri Lanka. Die Inseln des Archipels ziehen mit idyllischen weißen Sandstränden viele Urlauber an. Auch für Schnorchler und Taucher sind die Malediven und ihre Korallenriffe ein beliebtes Ziel. Italienische Medien berichteten, dass unter den verunglückten Tauchern vier Mitarbeiter oder Studenten der Universität Genua waren. Die Hochschule erklärte, man trauere um eine Ökologie-Professorin, deren Tochter, die an der Universität studiere, sowie um eine Dozentin und einen Studenten, der kürzlich sein Studium der Biologe und Meeresbiologie abgeschlossen habe. Die italienische Wissenschaftsministerin Anna Maria Bernini erklärte auf der Plattform X, die Tragödie "erschüttert die ganze italienische Wissenschaftsgemeinschaft".  Zur Identität des fünften Todesopfers gab es aus Italien zunächst keine näheren Angaben. © dpa-infocom, dpa:260515-930-81677/1