Datum14.05.2026 15:16
Quellewww.spiegel.de
TLDRZwei US-Soldaten, die während des Militärmanövers "African Lion 2026" in Marokko vermisst wurden, sind tot aufgefunden worden. Die 19-jährige Soldatin und ein 27-jähriger Soldat, die vermutlich bei einem Unfall ins Meer stürzten, wurden Anfang Mai als vermisst gemeldet. Eine großangelegte Suchaktion führte zur Auffindung ihrer Leichen. Ein terroristischer Hintergrund wurde von der US-Armee ausgeschlossen; ein Unfall wird als wahrscheinlichste Ursache angesehen.
InhaltSeit Anfang Mai galten zwei US-Soldaten im Süden Marokkos als verschwunden. Inzwischen wurden beide tot aufgefunden, vermutlich starben sie bei einem Unfall. Nach dem Verschwinden zweier US-Soldaten bei einer internationalen Militärübung Anfang Mai in Marokko ist die Leiche der zweiten vermissten Person entdeckt worden. Die sterblichen Überreste einer 19-Jährigen seien am Dienstag nahe dem Übungsgebiet in einer Höhle an der Atlantikküste gefunden worden, teilte die US-Armee am Mittwoch mit. Den Angaben des Militärs zufolge stammte die junge Frau aus dem US-Bundesstaat Florida. Ihr Leichnam sei bereits auf dem Weg in die USA. Bei dem Militärmanöver namens "African Lion 2026" waren Anfang Mai zwei damals noch nicht namentlich bekannte US-Soldaten als vermisst gemeldet worden. Daraufhin startete eine Suchaktion unter anderem mit Flugzeugen, Tauchern und einem unbemannten Unterwasserfahrzeug. Vergangenen Samstag war zunächst die Leiche eines 27-Jährigen aus dem US-Bundesstaat Virginia gefunden worden. Sie wurde nach Angaben der marokkanischen Armee aus dem Meer geborgen. Von der US-Armee hatte es zu diesem Zeitpunkt bereits geheißen, dass es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen Unfall handele und dass die Vermissten möglicherweise ins Meer gestürzt seien. Einen terroristischen Hintergrund schloss ein Sprecher aus. Das "Wall Street Journal" hatte berichtet, dass die beiden gesuchten Soldaten vermutlich wandern gegangen waren, nachdem die Militärübungen des Tages beendet waren. Das Manöver "African Lion 2026" hatte Ende April begonnen. In diesem Jahr beteiligten sich nach Angaben der US-Streitkräfte mehr als 5000 Soldaten aus über 40 Nationen.