Datum14.05.2026 14:20
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Polizeigewerkschaft ruft Hamburger Mitglieder auf, bei der Olympia-Abstimmung im Mai mit Nein zu stimmen. Hauptgrund sind Bedenken bezüglich der Beamtenbesoldung. Die Initiatoren der Kampagne "NOlympia Hamburg" warnen zudem vor hohen öffentlichen Kosten und negativen sozialen Folgen wie steigenden Mieten. Hamburg bewirbt sich neben anderen deutschen Städten um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Olympia in Hamburg?“. Lesen Sie jetzt „Polizeigewerkschaft ruft zu Nein bei Olympia-Referendum auf“. Zwei Wochen vor dem Referendum über eine Olympia-Bewerbung Hamburgs hat die Deutsche Polizeigewerkschaft ihre Mitglieder dazu aufgerufen, dagegen zu stimmen. Die Gewerkschaft begründete dies mit der Kritik an der vom Hamburger Senat geplanten Besoldung von Beamtinnen und Beamten im Land, wie aus der Mitteilung hervorging. Am 31. Mai wird über Hamburgs Olympia-Bewerbung abgestimmt. Die Unterlagen für die Briefwahl wurden schon Ende April verschickt. Neben Hamburg sind auch Berlin, München und die Region Rhein-Ruhr mit Köln als Metropole im Rennen um eine Kandidatur. Die Entscheidung über den deutschen Olympia-Bewerber soll im September fallen. Es geht um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Die Initiative "NOlympia Hamburg" kritisierte, dass Olympische Spiele mit sehr hohen öffentlichen Kosten verbunden wären, während der langfristige Nutzen für die Bevölkerung unklar sei. Außerdem warnte sie vor möglichen sozialen Folgen wie steigenden Mieten und Verdrängung durch Großprojekte und Stadtumbauten. © dpa-infocom, dpa:260514-930-80250/1