Nach Strafbefehl: Keine sportlichen Konsequenzen für Adeyemi beim BVB

Datum20.11.2025 13:40

Quellewww.zeit.de

TLDRFußball-Nationalspieler Karim Adeyemi hat nach einem Strafbefehl wegen illegalen Waffenbesitzes keine sportlichen Konsequenzen bei Borussia Dortmund. Trainer Niko Kovac bekräftigte, dass Adeyemi seinen Platz im Team behält und nach Gesprächen unterstützt wird. Der Strafbefehl, der eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen umfasst, wurde am 30. Oktober rechtskräftig. Adeyemi erklärte, dass er ein Paket mit waffenrechtlich bedenklichen Gegenständen bestellt hatte, das ungeöffnet bei der Polizei landete. Der Fokus des Vereins liegt nun auf der Bundesliga.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Strafbefehl“. Lesen Sie jetzt „Keine sportlichen Konsequenzen für Adeyemi beim BVB“. Der Strafbefehl wegen illegalen Waffenbesitzes hat für Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi bei Borussia Dortmund keine sportlichen Konsequenzen. BVB-Trainer Niko Kovac stärkte dem 23-Jährigen nach seiner Rückkehr von der DFB-Auswahl den Rücken. "Es ist für mich jetzt kein Grund, ihn für die nächsten Wochen zu verbannen", sagte Kovac. Nach Angaben des BVB-Trainers habe er den Fall mit seinem Angreifer nach dessen Rückkehr von der Nationalmannschaft in einem Gespräch "zusammen aufgearbeitet". Der Strafbefehl gegen Adeyemi mit einer festgesetzten Geldstrafe von 60 Tagessätzen war bereits am 30. Oktober rechtskräftig geworden. Die Causa war indes erst in der vergangenen Woche publik geworden, als Adeyemi bei der Nationalmannschaft weilte. Der Angreifer selbst hatte angegeben, Anfang 2024 eine sogenannte "Mystery Box" im Internet bestellt zu haben. "Darin befanden sich auch Gegenstände, die waffenrechtlich nicht erlaubt sind. Viele Monate später wurde das Paket zugestellt, und es ist ungeöffnet bei der Polizei gelandet", hatte Adeyemi bei Instagram kundgetan. "Ich bin nicht sein Vater, sondern sein Trainer. Man sollte die Dinge schon gescheit einordnen", sagte Kovac und meinte, jeder habe in seinem Leben schon einmal Fehler gemacht. DFB-Sportdirektor Rudi Völler und BVB-Geschäftsführer Lars Ricken waren zuvor übereingekommen, dass sich der 23 Jahre alte BVB-Profi nach intensiven Gesprächen für ein soziales Projekt in der Dortmunder Nordstadt engagieren soll. "Dazu wurde jetzt alles gesagt. Der Fokus liegt klar auf der Bundesliga. Dafür bekommt er unsere volle Unterstützung", befand Kovac nun. Sein Team spielt am Samstag (15.30 Uhr) in der Liga gegen den VfB Stuttgart, gegen den die Dortmunder in der Liga zuletzt viermal in Serie unterlagen. "Ich kann nachvollziehen, dass man das jetzt rausholt. Von daher sollten wir das Spiel jetzt mal gewinnen", meinte Kovac dazu. © dpa-infocom, dpa:251120-930-317778/1