Datum13.05.2026 16:54
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Ermittlungen im Fall einer vorgetäuschten Online-Geiselnahme in Düsseldorf weisen eine neue Wendung auf. Ein 16-Jähriger wurde zunächst festgenommen, doch die Polizei geht nun davon aus, dass Dritte von außen agierten und die Situation provozierten. Die genaue Rolle des Jugendlichen und die Hintergründe der Tat sind weiterhin Gegenstand der laufenden polizeilichen Untersuchungen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Wende im Fall um Fake-Geiselnahme: Waren Dritte beteiligt?“. Im Fall einer vorgetäuschten Geiselnahme über das Internet vergangene Woche in Düsseldorf deuten die Ermittlungen in eine neue Richtung. Spezialeinheiten hatten am vergangenen Donnerstag einen polizeibekannten 16-Jährigen in seiner Wohnung im Düsseldorfer Stadtteil Hamm überwältigt und festgenommen, weil sie davon ausgegangen waren, er habe in einem anonymen Online-Chat eine Geiselnahme vorgetäuscht, um Geld zu erpressen. "Diese Verdachtslage kann jedoch so nicht weiter begründet werden", teilte die Polizei nun mit. Nach Auswertung digitaler Spurenträger, Durchführung von Vernehmungen und aktuellem Erkenntnisstand gehe man vielmehr davon aus, dass das Geschehen durch Tathandlungen Dritter von außen provoziert worden sei. Die Ermittlungen in der Sache dauerten an, hieß es weiter. Auch welche Rolle der 16-Jährige in dem Geschehen spiele, sei weiter Gegenstand der laufenden Untersuchung durch die Polizei, hieß es. © dpa-infocom, dpa:260513-930-76667/1