Datum13.05.2026 13:30
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Hauptgebäude der TU Berlin ist wegen erheblicher Baumängel seit Kurzem geschlossen. Ein genauer Zeitpunkt für die Wiedereröffnung ist unklar. Die Präsidentin der TU, Fatma Deniz, betonte die Notwendigkeit eines Masterplans zur Schadensbewertung und priorisierten Reparaturen. Die Universität arbeitet eng mit der Senatsverwaltung zusammen, um sowohl kurz- als auch mittelfristige Lösungen zu finden und benötigte Unterstützung zu sichern. Die Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra unterstreicht, dass eine Wiedereröffnung erst nach vollständiger Behebung aller Mängel sinnvoll ist, um erneute Schließungen zu vermeiden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Baumängel“. Lesen Sie jetzt „Marodes TU-Hauptgebäude - Zeitpunkt der Öffnung unklar“. Wann das geschlossene Hauptgebäude der Technischen Universität Berlin (TU) wieder öffnen kann, ist derzeit noch unklar. Die Präsidentin der Hochschule, Fatma Deniz, antwortete bei einem Pressetermin auf die Frage nach einem Zeitplan: "Das ist zu diesem Zeitpunkt sehr schwer, in der Tat, zu sagen." Das Gebäude ist wegen baulicher Mängel seit Samstag geschlossen. Diese waren bei einer Begehung durch Behörden und die Berliner Feuerwehr festgestellt worden. Zunächst müsse ein vollständiger Überblick über die Schäden gewonnen werden, sagte Deniz. Bei der Begehung seien sehr große Mängel sichtbar - diese würden nun abgearbeitet. "Wir machen jetzt diesen Masterplan erst mal". Dabei werde geschaut, was kurzfristige und was mittelfristige Maßnahmen seien und von wo finanzielle sowie personelle Unterstützung komme. Die Universität sei dabei im sehr engen Austausch mit der Senatsverwaltung, sagte Deniz. Natürlich wünsche sie sich, dass ganz schnell "während des Semesters wieder aufgemacht werden kann, damit man vielleicht in den Semesterferien Weiteres abarbeiten kann", sagte die Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra (SPD). "Aber es ist ja richtig, es hat keinen Zweck, wenn wir den einen Mangel beseitigt haben, wieder zu öffnen und dann kommt ein neuer, größerer Mangel, der die Schließung wieder nötig macht." Das sei kein guter Plan. "Insofern ja, so schnell wie möglich, mit allen Kräften, die wir haben, mit aller Unterstützung, die wir bieten können - aber natürlich nicht kopflos." © dpa-infocom, dpa:260513-930-75336/1