Treppensturz: Tod von Rollstuhlfahrerin: Ermittler schließen Straftat aus

Datum13.05.2026 13:19

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Staatsanwaltschaft schließt die Ermittlungen zum tödlichen Treppensturz einer 76-jährigen Rollstuhlfahrerin in Reichenau am Bodensee ein. Die Frau, Patientin des Zentrums für Psychiatrie (ZfP), wurde schwer verletzt aufgefunden und starb später im Krankenhaus. Fremdverschulden wird ausgeschlossen; die Ermittler gehen von einem tragischen Unglück aus. Wie genau der Sturz passierte, ist unklar, möglicherweise stürzte sie beim Rückwärtsfahren. Eine wichtige Zeugin, ebenfalls Patientin des ZfP, wurde vernommen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Treppensturz“. Lesen Sie jetzt „Tod von Rollstuhlfahrerin: Ermittler schließen Straftat aus“. Rund eine Woche nach dem tödlichen Treppensturz einer Rollstuhlfahrerin in Reichenau am Bodensee will die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen einstellen. Die bisherigen Ermittlungen hätten zu dem Ergebnis geführt, dass es sich bei dem Todesfall um ein tragisches Unglück handle. Hinweise auf eine Straftat lägen nicht vor, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung mit der Polizei. Ein Fremdverschulden werde ausgeschlossen, sagte ein Sprecher. Die 76 Jahre alte Rollstuhlfahrerin war schwer verletzt am Fuß einer Treppe auf dem Gelände des Zentrums für Psychiatrie (ZfP) Reichenau gefunden worden. Sie starb wenig später im Krankenhaus. Die Polizei suchte zunächst besonders nach einer Zeugin, die die Verletzte zuerst entdeckt haben soll. Die gesuchte Zeugin sei inzwischen im Rahmen der Ermittlungen vernommen worden, hieß es. Laut dem Polizeisprecher handelte es sich sowohl bei ihr als auch bei der Verstorbenen um Patientinnen des ZfP.  Wie die Frau genau mit ihrem Rollstuhl die Treppe hinabgestürzt ist, ist seinen Angaben nach unklar. Sie habe sich oberhalb der Treppe aufgehalten und sei möglicherweise beim Rückwärtsfahren hinuntergestürzt, sagte der Sprecher. © dpa-infocom, dpa:260513-930-75232/1