Donald Trump verspricht China »höheres Level« mithilfe von US-Unternehmen

Datum13.05.2026 12:28

Quellewww.spiegel.de

TLDRUS-Präsident Trump besucht China mit einer prominenten Wirtschaftsdelegation. Sein Hauptanliegen bei seinem Treffen mit Staatschef Xi Jinping ist die Öffnung Chinas für amerikanische Unternehmen. Er ist überzeugt, dass amerikanische Konzerne China auf ein "höheres Level" bringen können. Vorab gab es bereits ein "offenes und konstruktives" Gespräch zwischen den Chefunterhändlern beider Länder über Handels- und Wirtschaftsprobleme. Der Besuch gilt als wichtiger Test für die Beziehungen zwischen den beiden Supermächten.

InhaltDonald Trump will Chinas Staatschef Xi Jinping bei seinem Besuch als "allererstes" bitten, das Land für amerikanische Unternehmen zu "öffnen". Begleitet wird der US-Präsident auf seiner Reise von den namhaftesten Konzernchefs. Nvidia-Chef Jensen Huang, Tesla-Chef Elon Musk, Apple-Chef Tim Cook und und und: Eine ranghohe Wirtschaftsdelegation begleitet US-Präsident Donald Trump auf seiner Reise nach China. Der will nun auf bessere Bedingungen für amerikanische Unternehmen dringen. Er werde Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping bitten, China für amerikanische Wirtschaftsvertreter und Unternehmen zu "öffnen", schreibt Trump auf seiner Plattform Truth Social . Das werde seine "allererste Bitte" bei dem Treffen sein. Trump nennt Xi in dem Beitrag einen Politiker von "außergewöhnlichem Rang". Zugleich schreibt er, die amerikanischen Wirtschaftsvertreter seien "geniale Leute", die China helfen könnten, die Volksrepublik "auf ein noch höheres Level" zu bringen. Trump ist mit der Wirtschaftsdelegation derzeit auf dem Weg nach China. In seinem Post nannte er unter anderem auch Blackstone-Chef Stephen Schwarzman und Boeing-Chef Kelly Ortberg. Im Handelsstreit zwischen den USA und China sprachen die Chefunterhändler beider Seiten kurz vor dem Peking-Besuch derweil über Handels- und Wirtschaftsprobleme. Wie Chinas amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, waren die Gespräche zwischen Vize-Ministerpräsident He Lifeng und US-Finanzminister Scott Bessent in Incheon nahe der südkoreanischen Hauptstadt Seoul "offen" und "konstruktiv". Zudem unterhielten sie sich demnach über die Zusammenarbeit beider Länder. Bessent und He sprachen einen Tag vor dem Beginn des Peking-Besuchs von US-Präsident Donald Trump. Das chinesische Außenministerium hieß Trump vorab bereits willkommen. Trump und Staatschef Xi Jinping würden sich dann über Hauptfragen der US-China-Beziehungen und des "Weltfriedens" unterhalten, sagte Sprecher Guo Jiakun. Der Besuch gilt als wichtiger Test für das Verhältnis der beiden größten Volkswirtschaften. Neben Handel und Marktzugang dürften auch Exportkontrollen auf Technologie, der Irankrieg und Taiwan zur Sprache kommen. Lässt Donald Trump Taiwan im Stich? Chinas Machthaber Xi will beim Gipfeltreffen mit dem US-Präsidenten auf dieses Ziel hinarbeiten – mit einer zweigleisigen Strategie. Mehr dazu lesen Sie hier.