Datum13.05.2026 10:25
Quellewww.zeit.de
TLDRDer deutsche Volleyball-Meister VfB Suhl plant für die kommende Saison mit einem Rekord-Etat von 1,2 Millionen Euro, um in der Champions League antreten zu können. Zusätzliche Sponsoren und gestiegene Zuschauereinnahmen sollen die Mehreinnahmen sichern. Die Kostensteigerungen, insbesondere durch den erweiterten Kader und die Notwendigkeit, Heimspiele in Coburg auszutragen, sind dennoch erheblich.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Teilnahme an Champions League“. Lesen Sie jetzt „Volleyball-Meister Suhl plant mit Rekord-Etat“. Der deutsche Volleyball-Meister VfB Suhl plant die neue Saison mit einem Rekord-Etat. Das Budget soll von rund einer Million Euro auf 1,2 Millionen steigen. "Ja, das ist unser Ziel. Ob wir es erreichen, werden wir sehen", sagte Präsident Alexander Mantlik dem "Freien Wort". Erreicht werden soll die Vorgabe durch Mehreinnahmen auf der Sponsoring-Seite. Zwei langjährige Partner wollen ihr Engagement deutlich erhöhen. Außerdem haben die jüngsten sportlichen Erfolge der Volleyballerinnen - neben der Meisterschaft hatte Suhl auch den Pokal gewonnen - das Interesse potenzieller Geldgeber erhöht. Durch die Champions League ist zudem mit zusätzlichen Zuschauereinnahmen zu rechnen. Auf der anderen Seite erhöht die Teilnahme an der Königsklasse auch die Kosten. Mehraufwendungen im sechsstelligen Bereich werden nötig, da unter anderem der Kader von bisher 12 auf 14 Spielerinnen erweitert werden soll. Die Heimspiele in der Champions League können aufgrund der zu geringen Kapazität nicht in der Wolfsgrube ausgetragen werden. Suhl wird wohl ins 50 Kilometer entfernte Coburg ausweichen. © dpa-infocom, dpa:260513-930-74043/1