Datum13.05.2026 07:35
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Ermittlungen nach dem Tod eines Mannes in einer Münstertaler Asylunterkunft werden eingestellt. Obwohl ein Mitbewohner als dringend Tatverdächtiger festgenommen wurde, nahm er sich kurz darauf in der JVA Freiburg das Leben. Todesfallermittlungen ergaben keine Hinweise auf Beteiligung Dritter an seinem Tod oder Verletzungen von Überwachungspflichten. Der junge Mann wurde verdächtigt, seinen Mitbewohner getötet zu haben.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gewalttat“. Lesen Sie jetzt „Warum trotz Leiche in Münstertal nicht mehr ermittelt wird“. Nach dem Fund eines getöteten Mannes in einer Asylunterkunft in Münstertal werden die Ermittlungen zu dem Fall geschlossen - trotz der Festnahme seines Mitbewohners. Der Verdächtige habe sich knapp vier Wochen nach der Tat in der Justizvollzugsanstalt Freiburg das Leben genommen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. "Die daraufhin eingeleiteten Todesfallermittlungen haben keine Anhaltspunkte für eine Beteiligung Dritter am Tod des Gefangenen ergeben", hieß es weiter. Es seien auch keine Überwachungspflichten durch die Justizbeamten verletzt worden. Der 22-jährige Türke war nach dem Leichenfund in der Asylunterkunft im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald festgenommen worden. Er wurde dringend verdächtigt, Ende Januar seinen 21 Jahre alten Mitbewohner getötet zu haben. © dpa-infocom, dpa:260513-930-73381/1