Datum12.05.2026 18:08
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einem Schulbrand im Mai 2025 in Erkrath sind die 1.200 betroffenen Schüler von einer temporären Lösung betroffen. Der Aufbau von Schulcontainern auf dem Sportplatz des zerstörten Schulzentrums ist abgeschlossen. Die Schüler pendeln aktuell noch nach Düsseldorf, sollen aber zum Schuljahr 2026/2027 zurückkehren können. Der Brand, verursacht durch einen Kurzschluss in der Photovoltaik-Anlage, zerstörte eine Realschule und ein Gymnasium. Ein Schulneubau ist geplant, dessen Vergabe bis Jahresende starten soll.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ende der Pendelfahrt in Sicht“. Lesen Sie jetzt „Nach Schulbrand steht Containerbau für Schüler in Erkrath“. Ein Jahr nach einem verheerenden Brand in einem Erkrather Schulzentrum ist für die 1.200 betroffenen Schüler ein Ende der Pendelfahrten zu Ersatzräumen in der Nachbarstadt Düsseldorf in Sicht. Das Aufstellen von Schulcontainern auf dem Sportplatz des abgebrannten Schulzentrums sei abgeschlossen, teilte die Stadt Erkrath mit. Derzeit fahren die Schüler noch zum ehemaligen Standort des Schloß-Gymnasiums in Düsseldorf-Benrath, zum Schuljahresbeginn 2026/2027 können sie wieder an ihren wohnortnahen Schulstandort zurückkehren. Aktuell liefen noch Arbeiten in dem ersatzweise eingerichteten Container-Schuldorf. Der Umzug der Möbel und Unterrichtsmaterialien erfolge in der Woche vor den Sommerferien. Das Container-Dorf ist allerdings keine Dauerlösung. An der Stelle des zerstörten Komplexes ist ein Schulneubau geplant. Die Abbrucharbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Unbeschädigte Reste des Gebäudekomplexes würden entkernt. Auch das Vergabeverfahren für den Bau des neuen Gebäudes soll bis Jahresende beginnen. Seit dem Brand Mitte Mai 2025 pendeln die 1.200 Schüler in die Nachbarstadt Düsseldorf. Das Feuer hatte eine Realschule und ein Gymnasium in Erkrath zerstört. Der Brand wurde laut Polizei durch einen Kurzschluss in der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach ausgelöst. Vom Schuldach aus habe sich das Feuer dann in wenigen Minuten ausgebreitet. Verletze gab es nicht. © dpa-infocom, dpa:260512-930-72014/1