Datum12.05.2026 14:34
Quellewww.zeit.de
TLDRHuub Stevens, ehemaliger Trainer von Schalke 04, lobt den aktuellen Coach Miron Muslic. Er traut Muslic zu, beim Aufsteiger Schalke 04 etwas aufzubauen und eine Ära zu prägen. Stevens hob Muslics Engagement, Ehrlichkeit und Fähigkeit hervor, Spieler und Fans zu erreichen. Er verglich die aktuelle Atmosphäre im Stadion mit erfolgreichen Zeiten des Vereins. Stevens betonte jedoch, dass Schalke vier bis sechs neue Spieler benötige, um in der Bundesliga bestehen zu können.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „2. Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Stevens lobt Muslic: "Echte Chance, hier etwas aufzubauen"“. Der frühere Schalke-Trainer Huub Stevens traut dem aktuellen Coach Miron Muslic zu, beim Bundesliga-Aufsteiger FC Schalke 04 eine Ära zu prägen. "Er gibt alles für Schalke, ist ehrlich und direkt, erreicht Spieler und Fans, das ist hier extrem wichtig", sagte Stevens (72) im Interview beim Sender Sport1: "Er hat eine echte Chance, hier etwas aufzubauen." Stevens gesteht, dass ihm der Name des Trainers anfangs nicht viel gesagt habe. "Der Name war mir zunächst nicht so bekannt – aber großes Kompliment: Es passte vom ersten Tag an." Stevens fühlte sich beim Stadionbesuch in Gelsenkirchen zuletzt an große Zeiten des FC Schalke 04 erinnert: "Als ich Schalke gegen Fortuna Düsseldorf im Stadion erlebt habe, kamen Erinnerungen an früher hoch, an die Spiele gegen Mailand, an die Zeit, als wir erfolgreich waren." Dieses Gefühl habe er nun wieder gespürt. "Die Menschen hier müssen etwas haben, worauf sie stolz sein können, sie haben viel mitgemacht, haben Kritik und Probleme erlebt. Jetzt hatten sie endlich wieder etwas zu feiern. Das ist großartig für die Fans." Stevens pflegt mit Schalkes Sportdirektor Youri Mulder noch einen engen Austausch. "Sportlich ist klar: Es muss viel passieren", sagt Stevens. "Vier, fünf, vielleicht sechs neue Spieler sind nötig, die wirklich zu Schalke passen. In der aktuellen Form wird es schwer in der Bundesliga. Der Aufstieg ist die Basis, jetzt müssen die richtigen Schritte folgen." © dpa-infocom, dpa:260512-930-70516/1