Tiere: Hamburgs Alsterschwäne schwimmen wieder im Freien

Datum12.05.2026 12:23

Quellewww.zeit.de

TLDRNach langer Wartezeit durften rund 90 Hamburger Alsterschwäne ihr Winterquartier verlassen. Schwanenvater Olaf Nieß und sein Team begleiteten die Tiere zur Außenalster. Die Verzögerung lag an der Vogelgrippe, die eine Verlängerung der Quarantäne notwendig machte. Die Schwäne suchen nun ihre Brutplätze. Das Hamburger Schwanenwesen, eine städtische Dienststelle seit 1674, kümmert sich um die Alsterschwäne als Wahrzeichen der Stadt und um weitere Wildtiere sowie den Umweltschutz an der Alster.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tiere“. Lesen Sie jetzt „Hamburgs Alsterschwäne schwimmen wieder im Freien“. Die Hamburger Alsterschwäne durften nach langem Warten nun endlich ihr Winterquartier verlassen und schwimmen und gründeln nun wieder im Freien. Rund 90 Tiere haben Schwanenvater Olaf Nieß und sein Team vom Hamburger Schwanenwesen mit zahlreichen Booten bis zur Außenalster begleitet. Viele Spaziergänger in Regenkleidung oder mit Regenschirmen beobachteten die Aktion. Auf der Alster und ihren Nebengewässern werden sich die Schwäne nun ihre Brutplätze für die Saison suchen.  Dass die Schwäne im provisorischen Winterquartier an der Wildtierstation des Schwanenwesens in Hamburg-Ohlsdorf und zuletzt kurz in ihrem eigentlichen Quartier, dem Eppendorfer Mühlenteich, so lange ausharren mussten, lag an der bis vor kurzem im Norden kursierenden Vogelgrippe. 132 Fälle wurden für Hamburg seit Jahresbeginn bestätigt.  Zum Schutz vor dem für Geflügel tödlichen Virus wurde die Zeit im hermetisch abgeriegelten und überdachten Winterlager verlängert. Normalerweise paddeln die Tiere oft schon Ende März frei herum. Das 1674 als städtische Dienststelle eingeführte Schwanenwesen ist nicht nur für die Alsterschwäne zuständig, die in Hamburg als ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt gelten und deshalb besonders gehegt und gepflegt werden. Die Mitarbeitenden kümmern sich auch um hilflose Wildtiere, die im Stadtgebiet gefunden werden, und um den Umweltschutz rund um die Alster. © dpa-infocom, dpa:260512-930-69556/1