Datum15.10.2025 13:49
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Tunnelbohr-Spezialist Herrenknecht hat bestätigt, dass Gründer Martin Herrenknecht Blumenkübel aus einer Tempo-30-Zone entfernen ließ, um potenzielle Gefährdungen zu vermeiden. Die Kübel wurden auf das Unternehmensgelände gebracht. Herrenknecht betont, er wolle pragmatische Lösungen im Sinne des Gemeinwohls finden und steht im Austausch mit der Gemeinde und Behörden. Das Unternehmen, ein bedeutender Teil der südbadischen Wirtschaft, beschäftigt rund 5.000 Menschen und ist weltweit führend in der Herstellung von Tunnelbohrmaschinen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tunnelbohr-Spezialist“. Lesen Sie jetzt „Herrenknecht: Gründer ließ Blumenkübel von Straße entfernen“. Der Schwanauer Familienkonzern Herrenknecht hat bestätigt, dass sein Gründer Martin Herrenknecht Blumenkübel aus dem öffentlichen Straßenraum entfernen ließ. Wegen der Behälter in einer Tempo-30-Zone der Gemeinde kam es nach Martin Herrenknechts Auffassung zu unübersichtlichen Situationen und potenziellen Gefährdungen, wie ein Sprecher der Herrenknecht AG auf Anfrage mitteilte. Zuvor berichteten mehrere Medien. "Ein Teil der Blumenkübel steht jetzt auf dem Gelände der Herrenknecht AG", berichtete der Sprecher. Wie viele Behälter von der Straße auf das Firmenareal gebracht wurden, blieb zunächst offen. "Wo es Herausforderungen gibt, bin ich dafür, sie direkt anzupacken und pragmatische Lösungen zu finden", sagte der Vorstandschef laut Unternehmen. "Selbstverständlich immer mit Blick auf das Gemeinwohl. Das sehe ich als meine unternehmerische Verantwortung." Es werde mit der Gemeinde im Ortenaukreis, dem Landratsamt und der Polizei gesprochen, um die Lage sachlich zu klären, fügte der 83-Jährige hinzu. Er respektiere Zuständigkeiten und Entscheidungswege der kommunalen Gremien. Bürgermeister Marco Gutmann und das Offenburger Polizeipräsidium waren zunächst nicht für Stellungnahmen erreichbar. Das Unternehmen ist ein Spezialhersteller für große Tunnelbohrmaschinen und weltweit tätig. Es beschäftigt rund 5.000 Menschen und ist ein großer Player der südbadischen Wirtschaft. © dpa-infocom, dpa:251015-930-165412/1