Datum12.05.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRAm Landgericht Verden wird im Prozess gegen die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette erwartet, dass sie nach den Plädoyers von Nebenklage und Verteidigung eine eigene Rede hält. Klette, die seit März 2025 vor Gericht steht, wird beschuldigt, zwischen 1999 und 2016 gemeinsam mit Komplizen mehrere Raubüberfälle auf Geldtransporter und Supermärkte begangen zu haben, bei denen über zwei Millionen Euro erbeutet wurden. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von 15 Jahren.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landgericht Verden“. Lesen Sie jetzt „Angeklagte Daniela Klette möchte eigenes Plädoyer halten“. Im Prozess gegen die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette wegen schweren Raubes werden am Dienstag (10.00 Uhr) weitere Plädoyers von Nebenklage und Verteidigung erwartet. Nach einer Ankündigung ihrer Anwälte wird erwartet, dass die Angeklagte vor dem Landgericht Verden auch eine eigene Verteidigungsrede hält. Zunächst steht aber das Plädoyer eines Nebenklägers auf dem Programm. Die in Berlin festgenommene Klette steht seit März 2025 in Niedersachsen vor Gericht. Laut Anklage soll sie gemeinsam mit ihren mutmaßlichen Komplizen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub zwischen 1999 und 2016 maskiert und teils schwer bewaffnet Geldtransporter und Supermärkte in mehreren Städten überfallen haben. Dabei soll die Bande mehr als zwei Millionen Euro erbeutet haben, um ihr Leben im Untergrund zu finanzieren. Die Staatsanwaltschaft fordert 15 Jahre Haft für Klette – wegen versuchten Mordes, schweren bandenmäßigen Raubes und Verstößen gegen Waffengesetze. © dpa-infocom, dpa:260512-930-67421/1