Datum12.05.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Köln beginnt ein Prozess gegen vier Personen, denen gewerbsmäßige Hehlerei vorgeworfen wird. Sie sollen gestohlenen und betrügerisch erlangten Schmuck im Wert von rund einer halben Million Euro angekauft und in einem eigenen Schmelzofen zu Barren verarbeitet haben, um die Herkunft zu verschleiern. Das Ehepaar, dem das Juweliergeschäft gehörte, sowie ein Mitarbeiter und der Bruder des Inhabers sind angeklagt. Acht Verhandlungstage sind angesetzt, ein Urteil wird Ende Juni erwartet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Strafprozess“. Lesen Sie jetzt „Edelmetall aus Straftaten eingeschmolzen und weiterverkauft“. In einem Kölner Juweliergeschäft soll aus Straftaten stammender Gold- und Silberschmuck eingeschmolzen worden sein. Drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 33 und 51 Jahren stehen ab heute (9.30 Uhr) deswegen vor dem Kölner Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen gewerbsmäßige Hehlerei vor. Sie sollen in unterschiedlicher Beteiligung Edelmetalle und Schmuck, die aus Diebstählen und Betrugstaten stammen sollen, zum gewinnbringenden Weiterverkauf angekauft haben. Zur Verschleierung der Herkunft der Hehlerware sollen die Angeklagten vor allem Gold- und Silberschmuck, die einen Wert von rund einer halben Million Euro gehabt haben sollen, unmittelbar nach dem Ankauf in einem eigenen Schmelzofen zu Gold- und Silberbarren weiterverarbeitet haben. Laut Staatsanwaltschaft sollen ein 48 Jahre alter Angeklagter und seine ebenfalls angeklagte 51-jährige Ehefrau die Inhaber eines Kölner Juweliergeschäfts sein. Die beiden weiteren Angeklagten — ein 33 Jahre alter Mitarbeiter in dem Juweliergeschäft sowie der 42-jährige Bruder des Inhabers — sollen an den Taten beteiligt gewesen sein. Der Prozess vor dem Kölner Landgericht ist mit acht Verhandlungstagen terminiert. Ein Urteil in soll Ende Juni gesprochen werden. © dpa-infocom, dpa:260512-930-67427/1