»Obszöner Exhibitionismus«: Paar hat offenbar Sex im Flugzeug – und wird nach der Landung von der Polizei empfangen

Datum12.05.2026 02:03

Quellewww.spiegel.de

TLDREin verheirateter Mann und eine ihm unbekannte Frau wurden in Argentinien wegen „obszönen Exhibitionismus“ festgenommen, nachdem sie während eines Fluges Sex in der Businessclass hatten. Eine andere Passagierin alarmierte die Flugbegleiter, die das Paar mit heruntergelassener Kleidung entdeckten. Die beiden wurden nach der Landung in Rosario von der Polizei erwartet und nach erster Klärung wieder freigelassen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter.

InhaltAuf dem Weg nach Argentinien sollen sich ein verheirateter Mann und eine ihm bis dahin unbekannte Frau nah gekommen sein, sehr nah. Eine Großmutter alarmierte die Flugbegleiter. Polizisten in Argentinien haben einen 55 Jahre alten Mann und eine 60-jährige Frau festgenommen: Den beiden wird "obszöner Exhibitionismus" vorgeworfen, wie es in Medienberichten zu dem Fall heißt. Das Paar wurde demnach in der Businessclass eines Flugzeugs beim Sex erwischt. Beamte der Flughafenpolizei (PSA) sollen die beiden direkt nach der Landung in der Stadt Rosario auf Hinweis des Piloten festgenommen haben. Behalten Sie den Überblick: Jeden Werktag gegen 18 Uhr beantworten SPIEGEL-Autorinnen und -Autoren die wichtigsten Fragen des Tages im Newsletter "Die Lage am Abend" – hintergründig, kompakt, kostenlos. Hier bestellen Sie Ihr News-Briefing als Mail. Der Mann und die Frau lernten sich den Berichten zufolge erst während des fast siebenstündigen Flugs zwischen Panama und Argentinien kennen. Eine Großmutter, die mit ihrer minderjährigen Enkelin in der Nähe saß, wurde laut der Zeitung "La Nación" auf verdächtige Bewegungen auf den Plätzen 1E und 1F aufmerksam. Sie habe die Flugbegleiter alarmiert. Diese entdeckten das Paar demnach mit heruntergelassener Kleidung. Nach den ersten Formalitäten am Flughafen kamen beide den Berichten zufolge wieder frei, während die Generalstaatsanwaltschaft in Rosario weiter ermittelt. Ähnliche Fälle werden laut dem Fernsehsender TN häufig mit einer Geldstrafe oder einer Spende an eine gemeinnützige Organisation beigelegt. Zu dem Vorfall soll es an Bord einer Copa-Airlines-Maschine gekommen sein. "Ein solches Verhalten wird von keiner Fluggesellschaft geduldet", sagte der ehemalige Pilot Jorge Doyle im Gespräch mit "La Nación" . Es komme zwar selten vor, aber es könne passieren: "Das Flugzeug ist ein öffentlicher Raum. Das lässt sich nicht leugnen." Dem 55-jährigen Mann droht nicht nur juristischer Ärger. Den Berichten zufolge ist er verheiratet. Am Flughafen von Rosario soll seine Familie auf ihn gewartet haben.