Datum11.05.2026 16:57
Quellewww.zeit.de
TLDREine symptomfreie Kontaktperson eines Hantavirus-Ausbruchs auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" ist nach Baden-Württemberg zurückgekehrt und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Dies geschah als Teil eines Spezialtransports mit drei weiteren Deutschen aus Eindhoven. Bisher gibt es keine Hinweise auf eine Infektion; die Quarantäne dauert mindestens sechs Wochen, wie vom RKI empfohlen, da die Inkubationszeit bis zu 45 Tage betragen kann. Die Gruppe war zuvor von Teneriffa in die Niederlande ausgeflogen worden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Spezialtransport“. Lesen Sie jetzt „Hantavirus-Ausbruch: Kontaktperson ist wieder zu Hause“. Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" ist eine symptomfreie Kontaktperson aus Baden-Württemberg nach Hause gebracht worden. Dort beginne sie nun mit einer häuslichen Quarantäne, die mindestens sechs Wochen dauern dürfte. Ihr gehe es weiterhin gut, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Stuttgart. Es gebe keine Hinweise auf eine Infektion. Zur Identität der betroffenen Person machte das Ministerium zum Schutz der Persönlichkeitsrechte keine Angaben. Sie war als Teil eines Sonderisolierungstransports mit drei weiteren deutschen Passagieren am späten Sonntagabend aus dem niederländischen Eindhoven nach Deutschland gebracht worden. Nach einer Untersuchung an der Uniklinik Frankfurt sollten alle vier Personen in ihre Heimatregionen nach Bayern, Berlin, Sachsen und in den Regierungsbezirk Stuttgart gebracht werden. Kontaktpersonen sind Menschen, die mit einem nachweislich Infizierten Kontakt hatten. In Deutschland empfiehlt das Robert Koch-Institut (RKI) sechs Wochen Quarantäne für Kontaktpersonen ohne Symptome. Denn zwischen der Ansteckung und einem möglichen Ausbruch der Krankheit können bei diesem Erreger bis zu 45 Tage vergehen. Die vier deutschen Passagiere waren zuvor von der Kanareninsel Teneriffa - wo die "Hondius" nach mehreren Wochen auf See angelegt hatte - in die Niederlande ausgeflogen worden. Vor Beginn der Ausschiffung hatten Ärzte die Menschen an Bord epidemiologisch untersucht. Dabei wurden bei keinem der 140 bis 150 Passagiere und Crewmitglieder Symptome festgestellt. © dpa-infocom, dpa:260511-930-66138/1