Datum11.05.2026 16:44
Quellewww.zeit.de
TLDROffenbach verzeichnet im Regionen-Ranking laut einer IW Consult-Studie deutliche Fortschritte und ist einer der größten Aufsteiger bundesweit. Die Stadt verbessert sich um 199 Plätze auf Rang 126. Das Rhein-Main-Gebiet insgesamt, mit Frankfurt und umliegenden Kreisen, zählt zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands. Während die wirtschaftliche Stärke und der Arbeitsmarkt punkten, gibt es Verbesserungspotenzial bei der Lebensqualität, insbesondere Sicherheit und Grünflächen in Frankfurt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wo läuft es gut, wo weniger?“. Lesen Sie jetzt „Offenbach legt im Regionen-Ranking zu“. Das Rhein-Main-Gebiet gehört zu den wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands - und Offenbach zu den größten Aufsteigern. Das zeigt eine Studie der Gesellschaft IW Consult des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft. Für das Regionalranking werden seit 2016 alle zwei Jahre 400 Landkreise und kreisfreie Städte anhand von Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt und Lebensqualität untersucht. Frankfurt mit Umgebung ist die zweiterfolgreichste Region in Deutschland. Die Main-Metropole selbst belegt deutschlandweit Rang 4, der Main-Taunus-Kreis und der Hochtaunuskreis folgen auf den Rängen 6 und 7. "Ein starker Arbeitsmarkt und eine leistungsfähige Wirtschaft setzen sich imnationalen Vergleich durch", schreiben die Autoren. "Schwächen offenbaren sich bei der Lebensqualität. Insbesondere in Frankfurt/Main zeigen sich Entwicklungspotenziale bei der Sicherheit sowie beim Zugang zu Grünflächen." Größter Gewinner im Bundesland ist Offenbach am Main, das bundesweit den stärksten Ranggewinn hinlegte: Die Nachbarstadt Frankfurts verbesserte sich um 199 Plätze und liegt nun auf Rang 126 von allen 400 Kreisen und Städten. Die kleine Nachbarstadt profitiere von steigenden Mieten und Flächenknappheit in Frankfurt, setze aber auch eigene Impulse, etwa durch eine langjährige Gründungsförderung und neue Quartiere. "Die positive Entwicklung Offenbachs ist somit nicht allein Ergebnis von Umlandeffekten, sondern beruht auf deren aktiver Nutzung", so die Autoren. © dpa-infocom, dpa:260511-930-66073/1