Datum11.05.2026 15:47
Quellewww.zeit.de
TLDREin deutscher Passagier einer Kreuzfahrt, der mit dem Hantavirus in Berührung kam, befindet sich nach seiner Ankunft in Deutschland in häuslicher Quarantäne. Die Person aus dem Großraum Berlin ist symptomfrei und wird vom zuständigen Gesundheitsamt engmaschig überwacht. Eine stationäre Aufnahme in der Berliner Charité ist nicht mehr notwendig, da die erforderliche Diagnostik bereits erfolgt ist. Bei Symptomauftreten wird eine Untersuchung in der Charité organisiert.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Kreuzfahrt“. Lesen Sie jetzt „Hantavirus: Passagier kommt in häusliche Quarantäne“. Der vom Hantavirus-Ausbruch auf einem Schiff betroffene deutsche Passagier aus dem Großraum Berlin soll in häusliche Quarantäne kommen - und nicht in die Charité. "Die Kontaktperson wird aktuell nach Berlin transportiert und in Absprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt in die häusliche Isolation verbracht", teilte die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit mit. Die Person aus dem Großraum Berlin sei weiterhin symptomfrei "und den Umständen entsprechend wohlauf". Seit der Ankunft am Sonntag im niederländischen Eindhoven sei die erforderliche Diagnostik erfolgt - zuletzt habe eine medizinische Einschätzung im Uniklinikum Frankfurt (Main) stattgefunden. "Es besteht daher nicht mehr die Notwendigkeit zur stationären Aufnahme und Diagnostik in der Charité." Die nötige Isolierung könne außerhalb eines Krankenhauses stattfinden. Das zuständige Gesundheitsamt werde die häusliche Quarantäne engmaschig überwachen. "Beim Auftreten von Symptomen wurde eine sofortige Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt sowie die Organisation einer Untersuchung in der Charité vereinbart", hieß es von der Behörde. Ursprünglich sei eine Aufnahme für 24 Stunden in die Charité zur Untersuchung und Diagnostik geplant gewesen. Diese Planung stammte demnach aus einer Zeit, als unklar war, in welchem Umfang die Kontaktperson auf dem Weg nach Berlin medizinisch untersucht wird. Die Person ist eine von vier Personen, die nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) im Tagesverlauf vom Uniklinikum Frankfurt aus in die jeweiligen Bundesländer gebracht werden. © dpa-infocom, dpa:260511-930-65728/1