Datum11.05.2026 15:00
Quellewww.zeit.de
TLDRNachdem in Freiburg Tauben erschossen und verletzt wurden, hat die Polizei einen 65-jährigen Verdächtigen ermittelt. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurden Beweise sichergestellt. Tierschützer und das Veterinäramt waren an den Ermittlungen beteiligt. Dem Mann wird Verstoß gegen das Tierschutz- und Waffengesetz vorgeworfen. Die genaue Anzahl der betroffenen Tiere und die Verantwortlichkeit des Verdächtigen für alle Fälle sind noch Gegenstand der Ermittlungen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tote und verletzte Tiere“. Lesen Sie jetzt „Verdächtiger nach Schüssen auf Tauben ermittelt“. Nachdem in Freiburg in den vergangenen Wochen mehrere Tauben angeschossen und getötet worden sind, hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Die Wohnung des 65-Jährigen sei durchsucht und dabei einschlägige Beweismittel gefunden worden, teilte die Polizei mit. Der Ermittlungserfolg sei in enger Zusammenarbeit mit Tierschützern und dem Veterinäramt gelungen. Mitte April hatte ein Zeuge im Stadtteil Stühlinger gemeldet, dass ihm in der Nachbarschaft Tauben mit nadelähnlichen Geschossen im Körper aufgefallen waren. Besonders ins Auge gefallen ist den Angaben nach eine Taube mit einer Nadel quer durch den Kopf, die aber noch nicht eingefangen werden konnte. Auch seien Tauben mit einem Luftdruckgewehr verletzt oder getötet worden. Wie viele Tiere insgesamt betroffen sind und ob der Verdächtige für alle Fälle verantwortlich ist, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Der Mann steht den Angaben zufolge unter dem Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutz- und Waffengesetz. © dpa-infocom, dpa:260511-930-65356/1