Datum20.11.2025 10:00
Quellewww.zeit.de
TLDRLaut einer Bitkom-Studie vertrauen über 55 Prozent der Nutzer von KI-Chatbots deren Auskünften zu Gesundheitsfragen. 16 Prozent folgen eher den Ratschlägen von Chatbots wie ChatGPT als ärztlichen Empfehlungen. 50 Prozent empfinden die symptomatischen Hilfestellungen von KI als hilfreicher als traditionelle Internetsuchen, während 30 Prozent die Informationen als ähnlich wertvoll wie eine ärztliche Zweitmeinung ansehen. Gleichzeitig sind 39 Prozent unsicher, welche persönlichen Gesundheitsdaten sie KI-Chatbots anvertrauen sollten. Die Umfrage befasste sich mit 1.145 Personen in Deutschland.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bitkom-Studie“. Lesen Sie jetzt „Viele Menschen vertrauen bei Gesundheitsfragen auf KI“. Mehr als die Hälfte der Nutzerinnen und Nutzer von KI-Chatbots vertraut den Auskünften solcher Systeme in Gesundheitsfragen und zu Krankheitssymptomen. Das gaben 55 Prozent der Befragten einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom an. 16 Prozent der Befragten haben eigenen Angaben zufolge eine ärztliche Empfehlung nicht befolgt und eher einem Chatbot wie ChatGPT, Gemini oder Copilot vertraut, teilt Bitkom mit. 50 Prozent gaben an, ihre Symptome mit Hilfe von KI-Chatbots besser zu verstehen als bei einer herkömmlichen Internetsuche. Und ein knappes Drittel (30 Prozent) hält die Auskünfte ähnlich wertvoll wie eine ärztliche Zweitmeinung. Gleichzeitig herrscht auch Unsicherheit: 39 Prozent der Befragten wissen nicht recht, wie viele persönliche Angaben über ihren Gesundheitszustand sie KI-Chatbots überlassen sollten. Für die nach Bitkom-Angaben repräsentativen Umfrage wurden 1.145 Personen ab 16 Jahren in Deutschland im September und Oktober 2025 befragt. © dpa-infocom, dpa:251120-930-316618/1