Datum11.05.2026 06:42
Quellewww.zeit.de
TLDRFußball-Nationalspieler Nadiem Amiri wich Fragen zu seiner Zukunft im Interview aus und beendete dieses vorzeitig. Er äußerte sich vage zu einem möglichen Wechsel zu Galatasaray und seinem letzten Heimspiel für Mainz 05. Trotz Vertrag bis 2028 heizt er Spekulationen an. Sportdirektor Bungert zeigt sich gelassen und sieht keinen Grund zur Sorge. Amiri ist seit Januar 2024 bei Mainz und Leistungsträger, mit Hoffnungen auf eine WM-Nominierung.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Profi lässt Zukunft offen“. Lesen Sie jetzt „Amiri verdrückt sich im Interview: "Bin ich durch?"“. Bei der Frage nach seiner persönlichen Zukunft suchte Fußball-Nationalspieler Nadiem Amiri schnell das Weite. "Bin ich durch?", reagierte der Mittelfeldspieler vom FSV Mainz 05 auf die Frage, ob der türkische Meister Galatasaray Istanbul Interesse an ihm habe. Das Interview nach dem 1:3 gegen den 1. FC Union Berlin beendete er damit quasi in Eigenregie. Zuvor antwortete er auf die Frage beim Streamingdienst DAZN, ob die Bundesliga-Niederlage das letzte Heimspiel im Trikot der Mainzer gewesen sei: "Wie bitte?". Nachdem ihm dann noch einmal die gleiche Frage gestellte wurde, sagte der Profi: "Ich weiß es nicht". Auf die Frage, ob er eine Tendenz habe, was er wolle, reagierte Amiri mit den Worten: "Das weiß ich auch nicht." Amiri dürfte die Gerüchte um einen Wechsel damit selbst angeheizt haben - auch wenn er noch einen Vertrag bis 2028 bei den Mainzern hat. Sportdirektor Niko Bungert zeigte sich gelassen: "Wir haben weder von Nadiem noch von irgendeinem Verein irgendein Signal bekommen, dass da eine Veränderung im Raum stünde. Von daher sind wir total entspannt." Es gebe in jeder Transferphase Spekulationen um Amiri. "Bis jetzt ist er immer noch hier und glücklich. Und ich habe auch nicht den Eindruck, dass er in Mainz unzufrieden ist in irgendeiner Form", erklärte Bungert. Amiri war im Januar 2024 von Bayer Leverkusen nach Mainz gekommen. Der Mittelfeldstratege entwickelte sich bei den Rheinhessen schnell zum Leistungsträger. In der vergangenen Saison hatte der 29-Jährige großen Anteil daran, dass sich der FSV für die Conference League qualifizieren konnte. Auch auf eine Nominierung für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko im Sommer darf Amiri noch hoffen. Sein letztes Länderspiel bestritt er am 7. September des vergangenen Jahres beim 3:1-Sieg gegen Nordirland in der WM-Qualifikation, als er zum wichtigen 2:1 traf. Zuletzt fehlte Amiri aber zweimal verletzt. Julian Nagelsmann will seinen WM-Kader am 21. Mai bekanntgeben. © dpa-infocom, dpa:260511-930-63066/1