Datum11.05.2026 06:00
Quellewww.zeit.de
TLDREin Hubschrauber inspiziert in Schleswig-Holstein Hochspannungsleitungen. Über eineinhalb Wochen werden rund 465 Kilometer Freileitungen mittels Laserscans und Aufnahmen erfasst, um einen digitalen Zwilling des Netzes zu erstellen. Dieser soll die Kontrolle der Infrastruktur durch künstliche Intelligenz zur Schadenserkennung vereinfachen. Teile des Netzes werden bereits zum zweiten Mal überprüft, um Veränderungen gezielt auszuwerten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Energie“. Lesen Sie jetzt „Hubschrauber inspiziert Stromleitungen in Schleswig-Holstein“. Ein Hubschrauber inspiziert von heute an Hochspannungsleitungen in Schleswig-Holstein. Wie der Netzbetreiber SH Netz mitteilte, sollen innerhalb von eineinhalb Wochen rund 465 Kilometer Freileitungen in allen Landesteilen abgeflogen werden. Mit Laserscans und Aufnahmen werden die Leitungen, die Masten und das Trassenumfeld erfasst. Mit den Daten soll ein sogenannter digitaler Zwilling des Hochspannungsnetzes, also ein virtuelles Abbild, erstellt werden. Der Netzbetreiber verspricht sich von dem digitalen Zwilling, dass dieser die Kontrolle der Infrastruktur vereinfacht. So soll etwa Künstliche Intelligenz mögliche Seilschäden erkennen können. Zum Einsatz kommt das System Sieaero von Siemens Energy. Nach Angaben von SH Netz wird dieses Jahr rund ein Drittel des Hochspannungsnetzes bereits zum zweiten Mal überprüft, um Veränderungen gezielt auswerten zu können. © dpa-infocom, dpa:260511-930-62994/1