Datum11.05.2026 04:45
Quellewww.zeit.de
TLDRDer ADAC erwartet vor dem Himmelfahrts-Wochenende einen der staureichsten Tage des Jahres, besonders am Mittwochnachmittag. Kurzurlauber und Pendler müssen mit massiven Störungen rechnen, vor allem im Raum Köln und Ruhrgebiet. Wer die Staus umgehen will, sollte erst am Mittwochabend oder Donnerstag losfahren. Am Freitag und Samstag wird mit entspannter Verkehrslage gerechnet, erst am Sonntag sorgt der Rückreiseverkehr für mehr Betrieb. Hohe Spritpreise bremsen die Reiselust kaum noch.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Stau vor langem Wochenende“. Lesen Sie jetzt „Besonders hohe Staugefahr vor Himmelfahrts-Wochenende“. Vor dem langen Himmelfahrts-Wochenende erwartet der ADAC in dieser Woche einen der staureichsten Tage des Jahres. Am Mittwoch brauchen Kurzurlauber und Pendler absehbar viel Geduld auf den Autobahnen, teilte der Verkehrsclub mit. Im vergangenen Jahr erreichten die Staus auf den nordrhein-westfälischen Autobahnen am Mittwoch vor Himmelfahrt den Jahreshöchstwert mit 1.878 Kilometern. Selbst zum Start in die Sommerferien gab es nicht so viel Verkehr wie vor dem Himmelfahrts-Wochenende. Besonders heftig wird es absehbar am Nachmittag, wenn die ersten Wochenend-Urlauber und die Pendler gleichzeitig auf den Straßen sind. "Zwischen 13.00 und 18.00 Uhr rechnen wir vor allem im Großraum Köln und im Ruhrgebiet mit massiven Verkehrsstörungen", sagte der Leiter des Fachbereichs Verkehr und Umwelt beim ADAC Nordrhein, Roman Suthold. "Wer die große Stauwelle umgehen möchte, der sollte erst am Mittwochabend oder am Donnerstag losfahren." Zwar erwartet der ADAC auch am Donnerstagvormittag noch ein erhöhtes Staupotenzial - allerdings werde es dann längst nicht mehr so voll auf den Autobahnen sein wie am Mittwoch. Außerdem dürfen Lastwagen wegen des Feiertags nur mit Ausnahmegenehmigung fahren. Am Freitag und Samstag rechnet der Experte mit einer entspannten Verkehrslage. Bei schönem Wetter sei lediglich rund um einige besonders beliebte Naherholungsgebiete mit Staus zu rechnen, wenn viele Tagesausflügler sich gleichzeitig auf den Weg machten. Erst am Sonntag sorge der Rückreiseverkehr dann wieder für mehr Betrieb auf den Autobahnen. Die Hotspots sieht Suthold allerdings nicht in Nordrhein-Westfalen, sondern weiter im Norden auf den typischen Rückreiserouten von Nord- und Ostsee auf der A1, A2 und A7. Die Spritpreise, die weiterhin deutlich höher sind als vor Beginn des Iran-Kriegs, scheinen die Reiselust der Autofahrer in Deutschland nicht mehr stark zu bremsen. Zu Ostern hatte es laut ADAC auf den NRW-Autobahnen noch spürbar weniger Staus gegeben als in den vergangenen Jahren. Ein paar Wochen später am langen 1. Mai-Wochenende registrierte der ADAC dann aber schon wieder den bisher staureichsten Tag des Jahres in Nordrhein-Westfalen. © dpa-infocom, dpa:260511-930-62810/1