Datum10.05.2026 23:57
Quellewww.spiegel.de
TLDRDer FC Barcelona hat vorzeitig die spanische Meisterschaft gewonnen, indem er Real Madrid im Clásico mit 2:0 besiegte. Trainer Hansi Flick feierte den Titelgewinn emotional, da sein Vater kurz zuvor verstarb. Barcelona sicherte sich damit frühzeitig den 29. Meistertitel und die erfolgreiche Titelverteidigung. Real Madrid bleibt erneut titellos und sieht sich mit internen Problemen konfrontiert.
InhaltDrei Spiele sind bis zum Saisonende noch offen, und trotzdem hat sich der FC Barcelona schon den Meistertitel gesichert. Emotional wurde es für Trainer Hansi Flick – kurz zuvor war sein Vater gestorben. Der FC Barcelona hat ausgerechnet im Clásico gegen Real Madrid den 29. Meistertitel vorzeitig perfekt gemacht. Die Mannschaft des ehemaligen Bundestrainers Hansi Flick, dessen Vater kurz vor dem Spiel gestorben war, gewann das Duell mit dem kriselnden Erzrivalen am 35. Spieltag der spanischen La Liga mit 2:0 (2:0) und feierte die erfolgreiche Titelverteidigung. Marcus Rashford per Traum-Freistoß (9.) und Ferran Torres (18.) schossen die Tore für die Katalanen. Bereits drei Spiele vor dem Saisonende ist die spanische Meisterschaft entschieden. Der fünfte Titel mit Barca war für Flick besonders emotional. Wenige Stunden vor der Partie teilte der Club des Deutschen mit, dass Flicks Vater Hans gestorben sei. Beide Mannschaften spielten Flick zu Ehren mit schwarzem Trauerflor, vor dem 264. Duell der Rivalen wurde eine Schweigeminute gehalten. Hansi Flick kämpfte mit den Tränen, die Fans riefen seinen Namen. Die Königlichen bleiben auch in der zweiten Saison nacheinander ohne einen Titelgewinn. Zur nächsten enttäuschenden Spielzeit kam zuletzt auch noch der Eklat um die Streithähne Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni hinzu. Die beiden waren infolge eines Streits in der Kabine aneinandergeraten. Real Madrid brummte ihnen jeweils eine Geldstrafe von 500.000 Euro auf. Während Vizekapitän Valverde ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt und für den Clásico ausfiel, stand Tchouaméni in der Startelf, wie auch der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger. Auf Superstar Kylian Mbappé musste Trainer Alvaro Árbeloa verzichten, der Franzose konnte aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht mitwirken. Bei Barca saß Robert Lewandowski zunächst auf der Bank. Die Gastgeber gingen sofort energisch zur Sache. Nach einem Foul von Rüdiger an der Strafraumkante versenkte Rashford den fälligen Freistoß im linken Winkel. Wenig später legte der frühere Leipziger Dani Olmo sehenswert per Hacke auf, Torres vollendete. Die Spieler von Real Madrid, deren Mannschaftsbus bei der Ankunft am Camp Nou von Barca-Ultras mit Steinen beworfen worden war, wachten erst danach auf.